Enrile und Geldwäschegesetz: „Wir lassen uns nicht zwingen!“

20. Okt. 2012 – Die Philippinen seien durchaus bereit, den internationalen Konventionen zu entsprechen, aber die überstaatliche ‚Financial Action Task Force‘ (FATF) habe kein Recht zu bestimmen, wann und wie das Land Gesetze verabschiedet, um seine Vorschriften gegen Geldwäsche zu stärken, sagte Senatspräsident Juan Ponce Enrile.

Enrile machte diese trotzige Behauptung, angesichts des Versäumnisses des Senats, bereits früher eine Änderung des Anti-Geldwäschegesetzes (Amla) durchzuführen, welches zunehmend Verbrechen durch das Amla schütze, eine zentrale Forderung der in Paris ansässigen Überwachungsstelle zur Bekämpfung der Geldwäsche und Finanzierung des Terrorismus.

„Als Mitglied des Gremiums, müssen wir deren Forderungen erfüllen. Aber sie müssen uns das nicht sagen, in der Form ‚Tut dies, bis zum Termin X, ansonsten werden wir Euch blacklisten‘.“ schimpfte Enrile gegenüber Reportern.

„Sonst wären wir kein souveränes Land mehr, wir wären unter der Kontrolle einer Task Force, bei der wir nicht mitreden dürfen.“ sagte er.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/292326/enrile-ph-ready-to-amend-laundering-laws-sans-threat