Zweifel an Vergewaltigung der ermordeten schweizer Studentin

16. Sep. 2012 – Der Hauptverdächtige in der brutalen Vergewaltigung und Ermordung einer 20-jährigen schweizer Studentin vor knapp zwei Jahren, hat den Mord gestanden, aber eine Vergewaltigung des Opfers bestritten.

„Sir, ich töte sie, aber ich habe sie nicht vergewaltigt!“ berichtete Felix ‚Piting‘ Lasala (43) aus Puerto Galera (Occidental Mindoro) der Polizei von Cabanatuan City, kurz nach seiner Verhaftung am vergangenen Donnerstag. Die Polizei hat mit ihrem 15-köpfigen Team, den Tatverdächtigen in der Vergewaltigung und dem Mord an Glaudia Schnelli am 3. Dezember 2010, einer Studentin der Lyceum University in Manila aufgespürt (durch einen externen Informanten) und verhaftet.

Schnelli wurde damals nackt und mit mehreren Stichwunden in ihrer Wohnung in der ‚Better Living Subdivision‘ in Parañaque City aufgefunden. Der Tatverdächtige, der von den Schnellis beschäftigt wurde und angeblich vor der grausamen Tat eine Beziehung mit der Mutter des Opfers hatte, war seitdem untergetaucht. Vor seiner Verhaftung konnte sich Lasala vor den Gesetzeshütern verstecken, darunter auch dem NBI, die seine möglichen Verstecke in Bicol, Batangas, Marinduque und Camarines durchkämmten.

Während des Verhörs, sagte Lasala, er sei damals bei einem Streit mit Glaudia Schnelli ausgerastet, als diese ihn „nutzlos“ nannte. Er sagte, dies veranlasste ihn, ein Messer zu ergreifen und mehrmals auf das Mädchen einzustechen. Aber Lasala bestritt Schnelli vergewaltigt zu haben. Er sagte, er habe auf das Mädchen aufgepasst, seit sie fünf Jahre alt war. Er behauptete, dass das Opfer nur mit einem Handtuch bekleidet war, als sie innerhalb ihrer Wohnung gefunden wurde. Dies führte die Ermittler der Sonderkommission zu dem Schluss, dass sie vergewaltigt worden sei.

Der Verdächtige wurde aufgrund eines Haftbefehls wegen Vergewaltigung und Mord verhaftet. Er wird als der 5. Meistgesuchte in Parañaque geführt, da auf ihn eine Belohnung in Höhe von 200.000 Pesos für seine Ergreifung ausgesetzt waren. Eine Kaution für seine temporäre Freiheit wurde abgelehnt.


Quelle: http://www.journal.com.ph/index.php/news/provincial/38044-fil-swiss-coed-rape-slay-suspect-denies-raps