Verpfuschte schlechte Diplomatie die Beziehungen zu China?

21. Sep. 2012 – Das Aussenministerium (DFA) könnte möglicherweise, bezüglich des Scarborough Riffs, die Beziehungen zu China verpfuscht haben, sagte ein Analyst am Donnerstag.

Diese Aussage entstand mitten in den Enthüllungen, dass Senator Antonio Trillanes zwischen Mai und Juli mit Geheimverhandlungen mit chinesischen Regierungsbeamten betraut war, welche die Spannungen über das Riff vor einigen Monaten entschärfen sollten.

„Wir haben nachrichtendienstlich schlecht ermittelt und das DFA und akademische Experten analysierten schlecht, so dass der Präsident in eine Ecke gedrängt wurde und sich auf die militärische Option verliess.“ sagte UP Professor Propsero de Vera.

„Angesichts der Umstände und des Machtgefälles zwischen China und den Philippinen, müssen wir alle Möglichkeiten ausloten und das war die Aufgabe von Trillanes.“ fügte er hinzu.

De Vera verteidigte Aquinos Rückgriff auf Geheimverhandlungen. „Dies ist eine Praxis, die Präsidenten anderer Länder beim Umgang mit schwierigen Fragen ebenso nutzen.“ sagte er.

„Es können politische Überlegungen sein, die innovative Schritte wie diese erfordern. Letztlich sind auswärtige Beziehungen die Angelegenheit des Präsidenten und seiner Führung, die auf der Grundlage seiner Entscheidungen stehen und fallen.“ fügte er hinzu.

De Vera sagte weiter, diplomatische und politische Kanäle funktionieren, solange der Präsident auf der Höhe der Situation ist. „Wir müssen kreativ sein und mehrere Ansätze im Umgang mit China gehen.“


Quelle u.a.: http://www.abs-cbnnews.com/nation/09/20/12/did-dfa-bungle-china-job