Philippinen noch immer ein Netto-Lebensmittelimporteur

25. Sep. 2012 – Die Philippinen bleiben auch weiterhin ein Nettoimporteur von Nahrungsmitteln einschliesslich Fleisch, Geflügel, Fisch, Reis, Mais, Kaffee, Erdnüsse und Knoblauch, nach einem Bericht des ‚Bureau of Agricultural Statistics‘.

„Eine rückläufige Abhängigkeit beim Import wurde für Knoblauch, Erdnüsse und Mongo festgestellt. Im Jahr 2011 gab es eine deutliche Absenkung des Imports von Knoblauch und Mongo.“ berichtet die BAS in ihrem Report.

Die Daten zeigten, des Landes Import-Abhängigkeit (IDR) für Knoblauch, reduzierte sich um 18,3 Prozentpunkte auf 46,35 Prozent am Ende des Jahres 2011, während die für Mongo um 11,1 Prozentpunkte auf 42,5 Prozent fiel.

Die IDR zeigt das Ausmass der Abhängigkeit des Landes von der Einfuhr in Bezug auf den inländischen Verbrauch. Ein hohes Verhältnis bedeutet eine grössere Abhängigkeit von Importen.

Die IDR für Erdnüsse sanken leicht auf 67,3 Prozent, während niedrigere IDRs für Tomaten, Cassava und Kartoffeln festgestellt wurden.

Die IDR für Reis lag bei 6,1 Prozent oder 12,6 Prozentpunkte niedriger als die von 2010. Für Mais lag der IDR bei lediglich 0,9 Prozent.

Der Anstieg der inländischen Reis-Produktion 2011, reduzierte signifikant das Niveau der Importabhängigkeit. Die Selbstversorgung des Landes lag für Reis bei 93,9 Prozent, während für Mais diese bei 99,1 Prozent lag.


Quelle: http://manilastandardtoday.com/2012/09/25/ph-still-net-food-importer/