Neue Details zum Mord an Amerikaner in einem 7/11-Store

4. Sep. 2012 – Bilder aus einer Überwachungskamera könnten die Polizei zu den Mitgliedern einer Räuberbande führen, die vermutlich 24-Stunden-Convenience-Stores beraubt. (Wir berichteten gestern von dem Raubmord HIER.)

Das Videobild zeigt vier Männer, die sich aus den Regalen selbst bedienen und Geld aus der Registrierkasse des 7-11 Convenience-Stores in Malate (Manila) am letzten Sonntag Nachmittag nahmen. Die Räuber erschossen dabei einen Amerikaner, der eine englische Sprachschule leitete.

Robert Edward Armstrong (45), Geschäftsführer der ‚General Testing in English Language Proficiency‘ in Malate, war innerhalb des 7-11 Stores an der Ecke Pablo Ocampo und F.B. Harrison Street, als vier Räuber die Mitarbeiter und mehrere Kunden in den Lagerraum des Ladens sperrten, während sie die Registrierkasse leerten.

Der Ermittler der Polizei vom ‚Manila Police District‘ (MPD) sagte, Armstrong wurde erschossen, als er versuchte aus dem Laden zu fliehen. Der verwundete Amerikaner konnte noch in sein Auto einsteigen, aber einer der Räuber erschoss ihn in seinem Auto mit weiteren Schüssen. Armstrong erlitt insgesamt fünf Schusswunden und wurde bei Ankunft im San Juan de Dios Krankenhaus für tot erklärt.

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Die Polizei sagte, die Räuber gehörten zu einer Bande, die angeblich zwei weitere 7-11 Filialen im letzten Monat in Manila beraubt hatten. Die Polizei berichtete, dass drei der Täter das Geschäft betraten und zunächst wie Kunden agierten, während ein weiterer als Späher vor dem Laden zurück blieb.

Ein bisher unerkannter Täter, der ein blaues T-Shirt trug, startete dann den Raubüberfall, der von einer Überwachungskamera im 7-11 Shop aufgezeichnet wurde, welcher nur etwa 400 Meter von der nächsten Polizeiwache entfernt liegt. Die Polizei sagte, die Räuber zwangen die Mitarbeiter und Kunden in den hinteren Raum des Ladens zu gehen, aber Armstrong, der lediglich eine Flasche Mineralwasser kaufte, lief zum Ausgang.

Einer der Täter verfolgte ihn und schoss ihm in sein Gesäss. Trotz Verwundung gelang es dem Opfer in sein Auto einzusteigen, das vor dem Laden geparkt war. Aber der Späher folgte ihm und schoss mehrfach auf ihn. Die Räuber nahmen 30.000 Pesos Bargeld aus der Kasse und auch weitere Artikel und Zigaretten aus den Regalen, bevor sie mit zwei Motorrädern Richtung Buendia Ave flohen.

Die Polizei will jetzt auch die Bilder der beiden Überfälle auf die anderen 7/11-Filialen überprüfen, um festzustellen, ob die gleiche Räuberbande hinter den Überfällen steckt.


Quelle: http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=845059&publicationSubCategoryId=63