DepEd erwägt nach tödlichem Unfall, Verbot der Schulausflüge

15. Sep. 2012 – Nachdem zwei Schüler einer internationalen Schule in einem Wasserfall in Bataan ertranken, prüft das Bildungsministerium (DepEd) die Möglichkeit, sogenannte ‚Field Trips‘ (Schulausflüge) zu verbieten, um solche Unfälle zu vermeiden.

Die DepEd ermutigt in ihren Richtlinien Bildungs-Exkursionen an Orte wie Museen, wissenschaftliche Ausstellungen und Messen sowie andere historische Stätten. Dieser Schulausflug mit der Reise zu einem Wasserfall in Subic (Bataan), war allerdings ein mehrtägiger nicht-pädagogischer „Spassausflug“.

Die beiden Opfer sind der 14-jährige Koreaner Jae Hak Jun und der 13-jährige Kyle David Gullas Weckman, ein Enkel des ehemaligen Kongressabgeordneten Dodong Gullas. Die Opfer waren Teil einer Gruppe von Schülern der ‚Cebu International School‘, die einen Ausflug in die Provinz Bataan machten.

Die Schüler gingen nach dem Mittagessen schwimmen, jedoch wurden vier von ihnen nach ein paar Stunden vermisst. Zwei der Schüler konnten gerettet werden, während zwei andere ertranken. Die Leiche des koreanischen Jungen wurde gegen 15:20 Uhr am Mittwoch geborgen, während Weckman erst am Donnerstag gegen 8 Uhr gefunden wurde. Offenbar gerieten die Schüler in den Strudel des Wasserfalls, der sie nach unten zog.

Das DepEd hat bereits eine Untersuchung des Vorfalls gestartet. Die Schule kann möglicherweise wegen Aufsichtsverletzung haftbar gemacht werden. Das Ministerium erinnerte gleichzeitig die Schulen auch daran, dass die Ausflüge nicht zur Pflicht gemacht werden sollte, da einige Schüler nicht über ausreichend Geld verfügten, um die Kosten zu bezahlen.


Quellen u.a.: http://www.abs-cbnnews.com/nation/regions/09/14/12/deped-mulls-banning-outdoor-field-trips
und http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=849081&publicationSubCategoryId=63