„Brücken nach Nirgendwo“ ein neuer riesiger Arroyo-Betrug?

18. Sep. 2012 – Senator Sergio Osmeña forderte am Dienstag das Blue Ribbon Committee des Senats dazu auf, die wie er sie nannte „Urmutter jeglichen Betrugs“ unter der Regierung Arroyo, zu untersuchen.

Osmeña vermutet die ehemalige Präsidentin Arroyo und weitere Offizielle in einer Verschwörung über das öffentliche Bauvorhaben mit 14 Brückenbau-Aufträgen im Wert von 111 Milliarden Pesos. Der Senator sagte, dass die Brücken fälschlicherweise als von ausländischen Regierungen finanziert vorgestellt worden seien, in Wahrheit jedoch überteuert waren.

„Wir haben einen Brief von der Botschaft Großbritanniens, der alles erklärt und in dem es heisst, dass diese Projekte nicht vom Ausland gefördert würden … Das waren keine öffentliche Entwicklungshilfeprojekte.“ sagte er weiter.

Der Senator stellte fest, dass Betonbrücken in der Regel 260.000 Pesos pro laufenden Meter kosten würden. Aber die Stahlbrücken, welche durch das Brückenprogramm der Präsidentin gebaut wurden, hätten 560.000 Pesos pro laufenden Meter gekostet.

Er sagte, die Brückenverträge hätten in der Regel eine Genehmigung benötigt vom DPWH, dem NEDA Technical Committee, dem Finanzministerium und schliesslich Frau Arroyo.

Osmeña sagte, er wolle dass Frau Arroyo persönlich vor dem Blue Ribbon Untersuchungsausschuss erscheine und ihre Aussage mache.


Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/video/nation/09/18/12/osme%C3%B1-bridges-nowhere-multi-agency-scam