ASEAN-Vergleich: PH entwickeln sich im Schneckentempo

13. Sep. 2012 – Die Philippinen scheinen sich im Schneckentempo zu entwickeln im Vergleich mit ihren Nachbarn der ‚Association of Southeast Asian Nations‘ (ASEAN), während die Region der Deadline 2015 zur wirtschaftlichen Integration näher kommt.

Laut Romulo Virola, ehemaliger Generalsekretär des ‚National Statistiscal Coordination Boards‘ (NSCB), wird das Land in der unteren Hälfte der 10 ASEAN-Staaten landen bzw. rutschen seine Leistungen bei den meisten Indikatoren ab. „Die Statistiken belegen, dass es mehr schlechte Nachrichten, als gute Nachrichten gibt.“ sagte Virola in einem Bericht.

Es bestehe ein Bedarf Strategien zu überprüfen, damit das Land die Vorteile aus der Integration maximieren kann. „Vielleicht können wir im Jahr 2020 wieder einen Blick auf die Statistiken werfen, um zu sehen, ob wir weniger schwanken.“

Einmal integriert, erwartet die ASEAN-Gruppe einen freien Fluss von Waren, Dienstleistungen, Investitionen und Fachkräften innerhalb der Region. Die ASEAN-Länder umfassen: Singapur, Indonesien, Vietnam, Malaysia, Thailand, Kambodscha, Laos, Brunei, Myanmar und die Philippinen.

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Virola sagte auch, das Land habe sich verbessert in Bezug auf das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und das BIP pro Kopf, der Verschuldung im Verhältnis zum BIP, der Schüler pro Lehrer-Quote und der Alphabetisierungsrate bei Erwachsenen.

Aber die Statistiken zeigten weiterhin, eine schlechte Bewertung in Bezug auf das Export-Wachstum und den direkten Zufluss ausländischer Investitionen. Die Arbeitslosigkeit im Land sei entweder die höchste oder die zweithöchste unter allen ASEAN-Ländern, ergänzte Virola.

„Die Schaffung von Arbeitsplätzen muss angegangen werden. Als wir die Einnahmen und Ausgaben der LGUs (kommunale Verwaltungen) betrachteten, sahen wir enorme Einsparungen vieler Städte, Gemeinden und Provinzen. Warum kann man diese Einsparungen nicht zur Schaffung von Arbeitsplätzen nutzen?“ fragte er.

Weiter heisst es in dem Bericht, dass während die Position der Philippinen als Touristenziel in ASEAN gleich blieb, es langsam seinen Vorsprung gegenüber Kambodscha verliert und hinter Vietnam abrutscht. Andere Indikatoren, bei denen die Leistungen des Landes abgleiten, sind die Lebenserwartung und die Mobilfunkanschlüsse.

Obwohl man die zweithöchste Einschulungsrate in der sekundären Bildung unter den ASEAN-Ländern habe, rangiere das Land nur an vierter Stelle in Bezug auf die Anzahl der Lehrer. „Dies reflektiert die Qualität unserer Sekundarbildung. Und jetzt mit der ‚K-to-12‘ würden wir noch mehr Lehrer brauchen.“ sagte Virola.


Quelle: http://www.asianewsnet.net/home/news.php?id=36248&sec=2