7,6-starkes Seebeben: Tsunami-Alarm aufgehoben, 1 Tote

1. Sep. 2012 – Phivolcs hat die Tsunami-Warnung Warnung in den Küstengebieten der Visayas und Mindanao, nach dem 7,6 starken Seebeben vom Freitagabend aufgehoben.

Zuvor wurden den Bewohnern der Küstengebiete im Norden und Osten Samars, in Southern Leyte in den Visayas und Surigao del Sur in Mindanao geraten, ihre Häuser wegen der Tsunami-Warnung zu evakuieren. Phivolcs Direktor Renato Solidum sagte, die Bewohner können nun in ihre Häuser zurückkehren. Allerdings riet Solidum den Bewohnern, ihre Häuser auf Risse in den Wänden und Böden zu überprüfen, zur eigenen Sicherheit.

Er sagte auch, dass weitere Nachbeben von dem starken Seebeben zu erwarten seien. Bis heute früh um 7 Uhr zeichnete Philvolcs 127 Nachbeben auf. Weitere Nachbeben sind für die nächsten Wochen zu befürchten. Das Beben ereignete sich um 20:47 Uhr, sein Epizentrum lag 34 km unterhalb der Erde und 139 km östlich von Sulangan in Ost-Samar im Meer.

Das ‚Pacific Tsunami Warning Center‘ (PTWC) hat ebenfalls seine Tsunami Warnungen für die Philippinen, Indonesien, Japan, Taiwan und mehrere Pazifik-Inseln aufgehoben.

Kleine Tsunami-Wellen

In seiner letzten Tsunami-Presseinformation sagte Phivolcs, die von dem Beben verursachten Wellen hätten keine lebensbedrohliche Höhen erreicht.

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„Die ‚National Mapping and Resource Information Authority‘ (NAMRIA) berichtete von Tsunami-Wellen in Surigao City mit anfänglichen Höhen von 16 und 19 Zentimetern um 22:48 Uhr. Das ‚Pacific Tsunami Warning Center‘ (PTWC) berichtete von drei Zentimeter hohen Tsunami-Wellen an den Küsten von Legaspi City um 21:43 Uhr und Davao City um 21:50 Uhr.“ sagte Phivolcs.

Phivolcs sagte auch, dass kleinere Wellen (kleiner als
einen halben Meter) angeblich Pilar, Surigao del Norte in Siargao Island trafen.

1 Tote laut Berichten

Das NDRRMC berichtet von einer 44-jährigen getöteten Frau (andere Quellen sprechen von einer 50-Jährigen) in Cagayan de Oro.

Erdrutsche wurden ebenso in Cagayan de Oro verzeichnet. Zwei Brücken wurden in Eastern Samar beschädigt: Buyayawan in Mercedes und die Casuroy Bridge in San Jullian. Ebenso gab es in dieser Region Stromausfälle.

Auch bestehe die Möglichkeit, dass das Beben Vulkane „geweckt“ habe, einschliesslich der Vulkane in Bicol.

Das Beben wurde selbst in Cebu noch stark wahrgenommen. So schaukelte sich z.B. das Wasser in einer halbvollen Wassergallone auf eine Höhe von rund 10 cm und Bücher fielen aus dem Schrank.


Quellen: http://www.abs-cbnnews.com/nation/regions/08/31/12/tsunami-alert-ph-lifted
und http://www.bworldonline.com/content.php?section=Nation&title=Strong-quake-hits-Eastern-Samar&id=57755
und http://www.gmanetwork.com/news/story/272091/news/regions/philvolcs-127-aftershocks-from-august-31-earthquake
und http://www.abs-cbnnews.com/nation/regions/08/31/12/79-quake-hits-east-ph