114 Einwohner in Surigao am „Chikungunya-Fieber“ erkrankt

27. Sep. 2012 – Mehr als hundert Bewohner von zwei Villages in Surigao del Sur zeigen Symptome der Viruserkrankung „Chikungunya“.

Norma Lobo (53) bekam Fieber für mehrere Tage, während Hautausschläge auf ihrem Körper erschienen. Anschliessend bekam sie Gelenkschmerzen, die etwa einen Monat anhielten. Joy Mahumas erlebte die gleichen Symptome: Fieber, Hautausschlag und Gelenkschmerzen. Ihre 8 Geschwister und ihre Mutter wurden ebenfalls infiziert.

Der Gesundheitsbeamte der Municipal, Dr. Joel Pama sagte, beide Frauen hätten die Symptome der Krankheit Chikungunya. Lobo und Mahumas befinden sich unter 114 Bewohnern der Barangays Amaga und Cabacungan in Barobo, die positiv auf die Krankheit diagnostiziert wurden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschrieb Chikungunya als Viruserkrankung. Sie wird von infizierten Moskitos auf den Menschen übertragen. Der Name „Chikungunya“ bezieht sich auf die „gebeugte“ Körperhaltung, die durch die Gelenkschmerzen entsteht. In Deutschland wird das Fieber auch als „Gebeugter Mann“ bezeichnet.

Die WHO fügte hinzu, dass seine Symptome – in Form von hohem Fieber, Gelenkschmerzen, Gelenkschwellungen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit – zwischen 4 und 7 Tage, nachdem der Patient durch eine infizierte Moskito gestochen wurde, sich zeigten.

Chikungunya wird manchmals mit Dengue verwechselt, da es sehr ähnliche Symptome zeigt. Das Fieber kann nur im Blut nachgewiesen werden. Wie auch bei Dengue gibt es keine Medikamente zur Behandlung. Das Fieber tritt allerdings seltener als hämorrhagisches Fieber (mit inneren Blutungen) auf. Bleibende Schäden oder Todesfälle sind relativ selten.


Quellen: http://www.abs-cbnnews.com/nation/regions/09/26/12/chikungunya-affects-100-residents-surigao
und http://de.wikipedia.org/wiki/Chikungunyafieber