Der Mord an Ellah Joy Pique: DNA-Ergebnisse negativ!

2. Aug. 2012 – Vor eineinhalb Jahren wurde das 6-jährige Mädchen Ellah Joy Pique entführt und ermordet. Aufgrund von Aussagen und Zeichnungen ihrer Klassenkameraden wurde schnell ein Schuldiger gefunden: ein Norweger und dessen Verlobte. Doch der konnte es gar nicht gewesen sein, da er zum Zeitpunkt des Mordes in einem Hotel in Cebu von der Überwachungskamera mit Zeitstempel fotografiert wurde.

Aber das macht ja nichts, denn die Polizei unterdrückte den Bildbeweis, um auch weiterhin an dem „Täter“ festhalten zu können. Die Politik schaltete sich ein und die Politiker in Cebu mussten den Polizeichef entlassen. Doch sein Nachfolger kündigte auch schnelle Ergebnisse an. Und siehe da, kaum war der Norweger auf freiem Fuss, fand die Polizei seinen „Nachfolger“ in einem Briten und dessen Freundin Bella Ruby Santos.

Diese sitzt nun seit einiger Zeit in Haft, während der Brite wohlweislich das Land nicht mehr betritt. Die Staatsanwaltschaft forderte die britische Regierung zur Auslieferung auf, doch aufgrund welcher Fakten? Kindergemälde oder Mutmassungen? Für seine Freundin stellt sich indes die Frage anders, wie eine Zeitung von heute berichtet.

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Denn die damals gross angekündigten DNA-Beweise wurden offensichtlich genauso wie die Bilder des Norwegers zurück gehalten. Und heute liest man: Die DNA-Testergebnisse von Dingen der Mord-Verdächtigen Bella Ruby Santos, zeigten keine Blutspuren von dem getöteten Entführungsopfer Ellah Joy Pique!

Diese Ankündigung der DNA-Testergebnisse von der ‚Criminal Investigation and Detection Group‘ (CIDG-7) veranlasste Santos Anwalt Rameses Villagonzalo zu erklären, dass der Fall gegen seinen Mandantin bald nieder geschlagen würde. Aber der Chef der CIDG (Kriminalpolizei) Jose Pante sagte, dies hätte gar keinen Einfluss auf den Fall! Denn weiter sagte er in einem Interview: „Wir verlassen uns mehr auf die Aussagen der Zeugen.“

Dennoch sagte Villagonzalo, die Ergebnisse zeigten nur das Scheitern der Anklage, die Schuld seines Mandanten zu beweisen. „Die Unterdrückung von Beweismitteln durch die Staatsanwaltschaft ist zu Ende. Die Wahrheit ist zu Tage gekommen. Ihre Bemühungen, die Öffentlichkeit irrezuführen, ist beendet.“ sagte er.

Villagonzalo sagte, die Staatsanwaltschaft macht Piques Familie nur falsche Hoffnungen, die nämlich Santos und ihren britischen Partner Ian Charles Griffiths für den Tod ihrer Tochter verantwortlich machten.

(Anmerkung: Leider wird das Fehlen von Beweisen rein gar nichts nützen, da
1. die Staatsanwaltschaft Zeugen hat (so dubios diese auch sein mögen) und
2. die Angeklagte ihre Unschuld beweisen muss! Was so gut wie unmöglich sein wird.)


Quelle u.a.: http://www.cdn.ph/news_details.php?id=14334