Amerikaner in San Fernando ermordet

11. Aug. 2012 – Es war kein Raubmord, da kein Geld oder andere Wertgegenstände fehlten. Es gab auch keine Anzeichen irgendwelcher Einbruchsspuren, da die Türen und Fenster unversehrt waren.

Wer also ermordete den aus Missouri stammenden 59-jährigen Amerikaner, Glen Allan Loudon, in seinem Schlafzimmer im eigenen Haus in San Fernando (Pampanga)? Und wenn es schon kein Raub war, was könnte das Motiv des Mörders gewesen sein für den gewaltsamen Mord an dem Amerikaner?

Dies sind nur einige der Fragen, über die die örtliche Polizei und die Kriminalpolizei Pampangas (CIDT) rätselt. Chief Insp. Fernando Cunanan Jr. von der Kriminalpolizei sagte, jeder würde zu diesem Zeitpunkt verdächtigt, da das mögliche Motiv und die Umstände des Todes von Loudon sowie die Identität des Täters erst ermittelt werden müssten.

Supt. Luisito Magnaye, Leiter der örtlichen Polizei sagte, die philippinische Frau des Opfers, Nympha Loudon de Luna (46), habe angegeben, nicht zu Hause gewesen zu sein, als ihr Mann ermordet wurde.

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In ihrer eidesstattlichen Versicherung sagte die Ehefrau, sie verliess ihr Haus um 5 Uhr morgens zu Fuss, um zu angeheirateten Verwandten in einer anderen Subdivision zu gehen. Sie sagte, sie fuhr dann zusammen mit ihrem Neffen nach Angeles City, um in der Autowäscherei, die sie eröffnen wollten, nach dem Rechten zu sehen. Anschliessend ging sie dann zu ihrem Geschäft, einem Diagnosezentrum in der Stadt Porac.

„Um 8:50 Uhr hat mich dann mein Neffe am Tor der Subdivision abgesetzt, wo ich dann nach Hause lief.“ sagte sie. Bei Erreichen ihres Hauses, sagte sie, war sie überrascht das Tor offen stehen zu sehen. In ihrem Schlafzimmer im zweiten Stock, fand sie ihren Mann in seinem eigenen Blut liegen. Sie sagte, die Schränke standen offen, aber nichts fehlte. Auch wurden die Türen und Fenster nicht beschädigt.

Die Polizei sagte, der Kopf des Opfers hatte schwere Wunden, die wahrscheinlich von einem stumpfen Gegenstand stammten. Die Ermittler fragen sich, warum Loudon de Luna sich entschloss so früh am Morgen zu Fuss und mitten im Monsunregen, zu ihren angeheirateten Verwandten in einer anderen Subdivision zu gehen. Sie wunderten sich auch darüber, weshalb ihr Neffe sie nur bis zum Eingang der Subdivision brachte und nicht bis zum Haus.

Loudon de Luna erzählte der Polizei, dass sie nach dem sie die Leiche ihres Mannes entdeckte, ihren Neffen und ihre Schwägerin anrief, um ihnen zu sagen, was geschehen war. Sie sagte, es war ein Nachbar, der die Polizei anrief, nachdem er sie weinend vor ihrem Haus sitzen sah.


Quelle: http://journal.com.ph/index.php/news/provincial/35805-american-killed-inside-pampanga-home