357 Ausländer gestern wegen Online-Kriminalität verhaftet

24. Aug. 2012 – Die Behörden verhafteten gestern 357 (!!!) Ausländer, die angeblich in Onlinebetrügereien beteiligt waren und Chinesen abzockten.

Die Ermittler der ‚Criminal Investigation and Detection Group‘ (CIDG) und der ‚Presidential Anti-Organized Crime Commission‘ (PAOCC) führten Razzien in 20 Wohneinheiten in mehreren Subdivisions in Quezon City, Manila, Marikina, Cainta und Antipolo durch, wo die Ausländer, überwiegend Taiwanesen und Chinesen vom Festland, festgenommen wurden, sagte der Leiter der CIDG, Samuel Pagdilao Jr.

Keith Singian vom CIDG sagte, dass die inhaftierten Verdächtigen im internationalen Telekommunikations- und Finanzbetrug engagiert waren, ähnlich den 37 Chinesen, die im Mai dieses Jahres festgenommen wurden.

Singian sagte, die Methode der Gruppe sei ein klassisches Beispiel für die Operationen krimineller Banden in China, lediglich dass die Täter dieses Mal als Ausländer von den Philippinen aus operiert hätten.

„Über den Weg des Internets, ruft die Gruppe ahnungslose Opfer in China an und gibt sich als Mitglieder der chinesischen Polizei aus. Die Täter sagten dann den Opfern, dass ihre Bankkonten für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung missbraucht wurden.“ sagte er.

„Die Verbrecher forderten dann die Opfer dazu auf, ihr Geld zu einem sicheren Konto zu überweisen, das jedoch den Banden gehört. Die meisten der Opfer haben aus Angst vor der Polizei zugestimmt.“ fügte er hinzu.

Alle Verdächtigen wurden ins ‚Police National Training Institute‘ (PNTI) in Camp Vicente Lim (Laguna) gebracht, wo jetzt Anklagen gegen sie vorbereitet werden, sagte Pagdilao.


Quelle: http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=841365&publicationSubCategoryId=200