Verzweifelte OFW in Saudi-Arabien verkaufen ihr eigenes Blut

14. Juli 2012 – Viele illegale Filipinos, die jetzt arbeitslos in Saudi-Arabien sind, versuchen durch den Verkauf ihres Blutes zu überleben, während sie auf neue Arbeitsplätze oder ihre Rückführung warten.

Die beiden Abgeordneten Rufus Rodriguez und sein Bruder Maximo Rodriguez, wiesen auf diesen Umstand hin, bei dem wie sie sagten, sich rund 8.000 bis 10.000 illegale OFWs, in Saudi-Arabien in einer Notlage befinden.

„Als Ergebnis einer Reihe von arbeitslosen und illegalen OFWs in Saudi-Arabien, verkaufen sie ihr eigenes Blut an Krankenhäuser, nur um zu überleben, Geld für die tägliche Nahrung zu haben oder um Geld ihren Familien nach Hause schicken zu können.“ sagten die beiden Abgeordneten.

Rufus räumte ein, dass viele dieser Arbeiter arbeitslos wurden, nach dem sie ihre Arbeitgeber wegen diverser Übergriffe gegen sie, verliessen. Andere wurden von illegalen Anwerbern übertölpelt.

Der Abgeordnete sagte, die Krankenhäuser in Saudi-Arabien zahlten zwischen 300 und 500 Saudische Rial oder 3.300 bis 5.500 Pesos für einen halben Liter Blut.

„Während nichts falsches an einer Blutspende ist, ist es hingegen etwas ganz anderes, wenn der Spender dazu gezwungen ist, damit Geld zu verdienen und dies das einzige Motiv ist.“ sagte der Kongressabgeordnete.


Quelle: http://www.tempo.com.ph/2012/distressed-ofws-in-saudi-arabia-sell-their-blood-to-survive/