Philippinen einer der Haupt-Drogenhersteller laut UN-Bericht

2. Juli 2012 – Die Philippinen, China und Myanmar sind die drei asiatischen Länder, auf die sich die Herstellung von Amphetamin-Drogen (z.B. Shabu) hauptsächlich konzentriert, laut dem letzten jährlichen Welt-Drogenreport der Vereinten Nationen.

Der Welt-Drogenreport 2012 der Abteilung der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) besagt, die unerlaubte Herstellung von Amphetamin-Drogen sei stark konzentriert, aber verteile sich allmählich.

Der Grossteil der jeweils produzierten Drogen, sei derzeit für den Einsatz innerhalb der betreffenden Region bestimmt, jedoch weniger für den weltweiten Einsatz, wenn es auch einen begrenzten internationalen Handel mit den Drogen gibt.

In Ostasien lag in den 40er und 50er Jahren, die unerlaubte Herstellung von Amphetamin-Drogen primär in Japan, verlagerte sich jedoch im Anschluss zunehmend nach Korea, Taiwan und Thailand. „Heutzutage findet die Herstellung hauptsächlich in China, Myanmar und den Philippinen statt.“ so der Bericht.

Ein Trend, der sich in den letzten Jahren abzeichnet, ist der Ausbau der illegalen Herstellung von Amphetamin-Drogen (Methamphetamin, Amphetamin und Ecstasy) in Ländern wie Kambodscha, Indonesien und Malaysia, die bis dahin vor allem als Transitländer für Drogen dienten.

Der südostasiatische Methamphetamin Markt wurde kürzlich auch mit im Iran hergestellten Drogen beliefert. Auch zeichnet sich die Herstellung von Methamphetamin in westafrikanischen Ländern ab, vor allem in Nigeria, wo die dort hergestellten Drogen hauptsächlich für die Märkte in Südostasien produziert werden.


Quelle: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/32993-un-says-ph-among-sources-of-illicit-ats-in-asia