Philippinen ein Verbrecher-Paradies für Ausländer?

6. Juli 2012 – Ausländische Verbrecher laufen noch immer frei in den Philippinen umher, wie z.B. der Koreaner, der im Dezember aus dem St. Luke’s Krankenhaus entkam, trotz der Behauptung des ‚Bureau of Immigration‘ (BI), dass das Land kein Verbrecher-Paradies für Ausländer sei, die sich der Strafverfolgung ihrer eigenen Länder entziehen, so eine Quelle aus der Behörde.

Die Quelle, die anonym bleiben möchte sagte, Immigration Kommissar Ricardo David Jr. meint es ernst damit, sicher zu stellen, dass das Land nicht ein Paradies für ausländische Verbrecher wird, jedoch gibt es eine Gruppe innerhalb der BI, die es den Gesetzesflüchtlingen ermögliche, aus der Haftanstalt der Behörde in Bicutan freizukommen.

Er verwies, dass die Gruppe verhaftete Verbrecher berät, wie man um die Anklagen gegen sie herum komme, so dass sie von den Gerichten frei gesprochen werden. Im Gegenzug zahlen die Verbrecher zwischen 500.000 Pesos und 5 Millionen Pesos.

„Diese Gruppe in der BI wird auch die ‚Magdalo Boys‘ genannt. Was sie tun ist, Formfehler heraus arbeiten, dass die Verbrecher die Gerichte um die Freilassung bitten können.“ sagte die Quelle.

Der Insider berichtete weiter, da die Flüchtlinge nicht wieder sofort verhaftet würden, nachdem sie freigelassen wurden, halten sie sich in den Provinzen wie Davao, Cebu und Angeles auf.

„Mit den betrügerisch erworbenen Mitteln aus ihren Herkunftsländern, können sie wie ein König leben. Sie tauchen unter und führen einen sehr komfortablen Lebensstil.“ sagte er.

Die Quelle sagte, dass im Falle von Kim Tae Dong, der in Seoul in Südkorea eine Strafe wegen Betrugs erwartet, es die selbe Gruppe in der Behörde sei und nicht der Kommissar, die bei seiner Flucht beteiligt waren.


Quelle: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/33348-ph-fugitives-haven