Nur noch 5% der Korallenriffe in gutem Zustand

29. Juli 2012 – Ein wachsender Anteil der philippinischen Korallenriffe sind durch Umweltverschmutzung und illegale Fischerei dezimiert. Nur noch 5 Prozent von ihnen seien in ausgezeichnetem Zustand, sagte Umweltminister Ramon Paje.

In einer Erklärung sagte Paje, zunehmende Eingriffe des Menschen, durch rücksichtslose Fischfangmethoden und unverantwortliche Ausbeutung der maritimen Ressourcen, führten zur raschen Zerstörung der Korallenriffe des Landes.

„In Bezug auf unsere Korallenriffe, sind 40 Prozent in einem schlechten Zustand und weniger als fünf Prozent in ausgezeichnetem Zustand. Sie sind ständig mit Bedrohungen konfrontiert, vor allem durch Menschen.“ sagte er.

Korallenriffe dienen nicht nur als Nährboden, sondern sind auch Schutzraum des Lebens im Meer. Jedoch werden Korallenriffe zunehmend durch Faktoren wie Umweltverschmutzung und unsachgemässe Fischereipraktiken bedroht.

Andere Bedrohungen für die Korallenriffe seien die Überfischung und undurchdachte Entwicklung der Küstengebiete und Sedimentation. Von diesen sei die grösste Bedrohung die Überfischung, gefolgt von destruktiven Fangmethoden, wie dem Dynamitfischen und der Schleppnetzfischerei.

Paje verwies auf die effektive Verwaltung des Tubbataha Reefs in Palawan, des Apo Reefs in Mindoro Occidental und der Sarangani Bay in Mindanao als nationale MPA im Rahmen des ‚National Integrated Protected Areas System‘ (NIPAS) Gesetzes, was den Zustand der Korallenriffe verbesserte. Dies habe die Artenvielfalt der Fische erhöht, sowie die Fischerei-Leistung um jährlich 10-30 Tonnen Fisch pro Quadratkilometer in diesen Gebieten verbessert.

Im Gegensatz dazu stellte er fest, dass maritime Lebensräume in der Visayas-Region den schlimmsten Raubbau der Ressourcen erlebten.


Quelle: http://gulfnews.com/news/world/only-5-of-philippine-coral-reefs-in-excellent-condition-1.1054418