Großbritannien erneuert Reisewarnung für Mindanao

20. Juli 2012 – Unter Verweis auf die anhaltende Bedrohung durch Terrorismus und Entführungen in einigen Teilen von Mindanao, hat Großbritannien seine Reisewarnung wiederholt.

In dieser aktualisierten Reisewarnung vom Donnerstag, bekräftigt das britische ‚Foreign and Commonwealth Office‘ seine Warnung gegen alle Reisen nach Südwest Mindanao und Sulu.

„Wir warnen vor allen Reisen nach Südwest Mindanao und dem Sulu-Archipel, aufgrund der anhaltenden terroristischen Aktivitäten und den Zusammenstössen zwischen Militär und aufständischen Gruppen. Wir warnen vor sämtlichen Reisen nach Mindanao, bis auf notwendige Reisen, aus dem gleichen Grund.“ hiess es.

Weiter hiess es, wahllose Terroranschläge können sich ereignen, auch an Orten, die von Expatriates und ausländische Reisenden häufiger frequentiert werden, wie Flughäfen, Einkaufszentren und Kulturstätten.

Die Angriffe könnten auch auf öffentliche Verkehrsmittel stattfinden auf Strassen, Schiene, See oder Flugzeugen, sagte das FCO. „Terroristische Gruppen haben gedroht, Fähren und andere Schiffe, insbesondere diejenigen, die von Mindanao aus betrieben werden, anzugreifen.“ hiess es.

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Entführungsbedrohung

Auch sagte das FCO, dass es eine Bedrohung durch Entführung auf den Philippinen gäbe, vor allem im Süden. Es sagte, Entführungen könnten überall auftreten, auch an Küsten und Resorts oder Tauchbooten und Standorten in der Sulu-See.

Das FCO verwies auf die Entführung von zwei Ausländern aus Parangan in Panglima Sugala (Tawi-Tawi) im vergangenen Februar. Am 5. Dezember sei ein Australier in Zamboanga Sibugay entführt worden, ergänzte es.

Das FCO zitierte Zahlen des philippinischen Tourismusministeriums, wonach rund 97.000 britische Touristen jedes Jahr auf die Philippinen reisten. Zwischen dem 1. April 2011 und 31. März 2012, forderten 240 britische Staatsangehörige konsularische Hilfe in den Philippinen an, über Umstände, die von Todesfällen, über Krankenhausaufenthalte bis zu Verhaftungen reichten.

Kriminelle

Das FCO warnte auch vor kriminellen Banden, die manchmal terroristische Taktiken benutzten, wie Entführungen oder Bombenanschlägen. Diese Bombenattacken, die kriminellen Organisationen zugeschrieben werden, hätten auch Tote gefordert.

Das FCO sagte ebenfalls, dass es ein hohes Aufkommen an Strassenkriminalität und Diebstählen gäbe. Es sagte weiter, dass es vernünftig sei sich am Flughafen abholen zu lassen oder den Hotel-Transfer bzw. einen Fahrer oder Taxis aus einer seriösen Quelle zu nutzen. Man sollte ebenfalls vermeiden Bargeld oder Schmuck zu zeigen.

Auch sollte man sich vor Getränken oder Süssigkeiten von Fremden in Acht nehmen. Kriminelle Räuber könnten ihre Opfer bewusstlos machen, um sie auszurauben.


Quelle: http://www.gmanetwork.com/news/story/265978/news/nation/uk-renews-warning-vs-travel-to-parts-of-mindanao