Aquino: „Philippinen sind nicht länger ein Witz!“

24. Juli 2012 – Die Zeit ist für das Land gekommen, um hochkarätige Projekte durchzuführen, mehr Touristen einzuladen und mehr für Bildung und Gesundheit auszugeben, um durch das robuste Vertrauen der Anleger in die Wirtschaft, die Gewinne für die Wirtschaftskapitäne auszubauen, sagte Präsident Benigno Aquino am Montag.

„Was einst der kranke Mann Asiens war, strotzt nun vor Vitalität. Früher waren wir die Schuldner, jetzt sind wir selbst Gläubiger geworden, eindeutig nicht zum Lachen! Bis vor kurzem haben wir um Investitionen betteln müssen, jetzt strömen die Anleger zu uns.“ sagte der Präsident in seiner dritten ‚State of the Nation Address‘ (SONA – Rede zur Lage der Nation).

Er zitierte Aussagen ausländischer Investoren und einen Analysten der sagte, dass „die Philippinen nicht länger ein Witz seien.“

„Ich wünschte mir lediglich, dass der Optimismus der ausländischen Medien von unserer lokalen Presse häufiger geteilt würde.“ sagte der Präsident.

„Als wir unser erstes positives Rating erhielten, sagten einige, ‚es war pures Glück‘. Nun hatten wir bereits das achte, soll das immer noch eine reine Glückssache sein? Als der philippinische Börsenindex zuerst die 4.000er Marke durchbrach, fragten sich viele ob das nachhaltig sei. Aber jetzt hatten wir 44 Rekordhöchststände und der Index schwebt in der Nähe oder sogar oberhalb der 5.000.“ sagte Aquino.

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Der Präsident sagte, seine Reformen würden jetzt Wurzeln schlagen, vor allem im Gesundheitswesen. Er will eine volle PhilHealth Abdeckung bis zu seinem letzten Amtsjahr in 2016 erreichen und plant dies mit zusätzlichen Einnahmen aus ausstehenden Steuerreformen auf Alkohol und Zigaretten zu bestreiten und auch andere Gesundheitsreformen damit zu finanzieren.

Der Präsident sagte, die Entwicklung des Infrastruktur-Programms würde der Katalysator für mehr Touristen in dem Land sein. „In zwei Jahren, haben wir ein grösseres Wachstum bei den Touristenzahlen erreicht, als die frühere Regierung in ihren 9 Jahren. Aber der Tourismusminister Jimenez ist noch nicht zufrieden. Er sagt, wenn 24,7 Millionen Touristen nach Malaysia im Jahr 2011 kamen und rund 17 Millionen Thailand besuchten, ist es dann zu weit hergeholt, 10 Millionen Touristen jährlich für das Jahr 2016 zu planen?“ sagte Aquino.

Die Reformen bei der Korruptionsbekämpfung, hätten auch zur Erhöhung der Reisproduktion geführt. „Landwirtschaftsminister Alcala hat gesagt, dass der Schlüssel zu unserem Erfolg, ein praktikables Bewässerungsprogramm und die Umsetzung des Programms für zertifiziertes Saatgut ist. Was dabei ärgerlich ist, dieses Wissen ist nicht neu, es wurde einfach nicht angewendet. Hätten sie nur ihren Job richtig gemacht, wo könnten wir heute stehen?“ fragte der Präsident.



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Er versicherte den Bauern, dass die Regierung alles tue, um sicherzustellen, dass sie ihr Land schneller bekämen. „Es gibt jene, die sich wünschen, dass man uns einen Stein in den Weg legt. Jedoch sage ich zu ihnen: ‚Wir werden das Gesetz befolgen.‘ Das Gesetz sagt, das Volk sagt, und ich sage: ‚Vor Ende meiner Amtszeit, wird das ganze Land das die CARP umfasst (Ministerium zur Agrarreform), verteilt worden sein.'“ sagte er.

Er sagte, dass seine Reformen bewiesen hätten, dass die Bekämpfung der Korruption das Vertrauen in die Wirtschaft zurück bringen würde und damit Essen auf den Tisch brächte.

„Business in den Philippinen zu betreiben, wurde einst als zu riskant angesehen, mit zu undurchsichtigen Regeln, die sich ständig änderten. Eine Person, die Ihnen an einem Tag die Hand schüttelt, könnte Ihnen am nächsten Tag in die Tasche greifen. Jetzt haben wir ein fest definiertes Feld und klare und einheitliche Regeln.“ sagte er.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/234949/aquino-philippines-is-no-longer-a-joke