Philippinen entgehen Blacklist-Platzierung bei Geldwäsche

25. Juni 2012 – Die Philippinen gaben am Samstag bekannt, dass sie einer Platzierung auf der ‚internationalen Blacklist‘ zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durch die Verabschiedung zweier neuer Gesetze in diesem Monat, entgingen.

Die ‚Financial Action Task Force‘ hat die Philippinen jetzt auf die „graue Liste“ gesetzt, die Länder beinhaltet, die immerhin Fortschritte machten bei ihren Aktionsplänen, sagte die Präsidentensprecherin Abigail Valte.

„Diese Reformen verhinderten eine Herabstufung der Philippinen auf die ‚Blacklist‘, was zu strengen Kontrollen bei finanziellen Transaktionen in dem Land geführt hätte.“ sagte sie in einer Erklärung.

Die Philippinen waren zuvor in der „dunkelgrauen Liste“ der FATF, die Ländern beinhaltet, die keine ausreichenden Fortschritte machten.

Die FATF erhob zu Beginn dieses Jahres Drohungen hinsichtlich einer Blacklist Platzierung und forderte mehr staatliche Befugnisse, um die Prüfung von Bankkonten, Casinos, Devisen-Handel und anderer Nicht-Bank-Unternehmen zu vereinfachen.

Zwei Gesetzentwürfe wurden am 6. Juni verabschiedet, die mehr Befugnisse zur Untersuchung von Bankkonten gewähren, aber das Parlament lehnte einen dritten Gesetzentwurf ab, der die Untersuchung von Nicht-Bank-Unternehmen ermöglichen sollte.

Die FATF war nicht sofort für eine Überprüfung erreichbar und auf ihrer Website wurden die Philippinen noch unter den Ländern geführt, die nicht genügend Fortschritte machten.

Die philippinische Anti-Geldwäschebehörde sagte, die FATF hatte Manila aufgefordert, Bestechung, Missbrauch öffentlicher Gelder, Menschenhandel, Steuerhinterziehung und Umwelt-Verbrechen als Grund für eine finanzielle Ermittlungen einzubeziehen.

Die FATF setzt sich aus 187 Mitgliedsländern zusammen, mit dem Ziel, das internationale Finanzsystem für Kriminelle unzugänglich zu machen.


Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5isDamOtbTE6d9tSJ6gemP7zol9QQ?docId=CNG.8d1f623691d0af3c8a02a6f3c16f2e22.4c1