Rassistische Diskriminierung?

18. Mai 2012 – Es ist gar nicht so einfach für Filipinos, die im Ausland Englisch als Zweitsprache unterrichten wollen, in China eingestellt zu werden, die Englischlehrer gut bezahlen.

Laut einem Bericht von NBC News, sucht China viele Englischlehrer, doch scheint man dort weiße Leute zu bevorzugen. NBC News sagte: „Sprechen Sie ein wenig Englisch und sind Sie bereit umzuziehen? Dann sind Sie wahrscheinlich qualifiziert, ein Englischlehrer in China zu werden. Solange Sie weiße Hautfarbe haben, klappt alles.“

Der Bericht besagt, dass die Rassendiskriminierung die harte Realität in Chinas ESL (English as a Second Language) Industrie darstellt.“

Das Land bevorzugt angeblich „blonde Haare, blaue Augen und das amerikanische Urbild (zusammen mit ähnlich ausgestatteten Briten, Australiern und anderen Englisch sprechenden Muttersprachlern). Während braunes Haar auch akzeptiert wird, ist das weiße Gesicht schon fast eine absolute Voraussetzung.“ berichtet NBC News.

Der Bericht zitiert Byron Vogue, von der Trainingsfirma ‚Stanford English‘, dass kaukasische Bewerber immer den nicht-weißen Kollegen vorgezogen werden. In einem Online-Forum und Anzeigenmarkt schrieb Vogue: „In Peking ist folgendes die allgemeine Hackordnung im Hinblick auf die Rekrutierung von Unternehmen (mit chinesischer Führung):

  1. Weiße Amerikaner/Kanadier
  2. Weiße Briten
  3. Weiße Australier/Neuseeländer und Südafrikaner
  4. Europäische Nicht-Muttersprachler/Schwarze Amerikaner/Schwarze Briten
  5. Amerikanische Asiaten/Schwarze Aussies (Australier) und Kiwis (Neuseeländer)/Filipinos/Afrikaner“

NBC sagte, dass die Anzeigen für Englischlehrer im Anzeigenmarkt in der Regel darauf hinzeigten: „Job erfordert amerikanische oder kanadische weiße Lehrer“ oder „weiße Farbe wird bevorzugt.“

Laut NBC finden diese Bevorzugungen nicht nur in der ESL Industrie statt. Personalsucher bevorzugen oder setzen gar weiße Menschen voraus, bei Jobs in China, die als „Face Jobs“ angesehen werden, wo eine weiße Person vorübergehend angestellt wird und bei wichtigen Business-Meetings vorgibt, ein Mitarbeiter zu sein.

Mike Lee, mit koreanisch-amerikanischer Abstammung sagte, die Bevorzugung von Kaukasiern „lässt dich wie ein Stück Scheiße fühlen“, ergänzte der Bericht.


Quelle: http://www.gmanetwork.com/news/story/258554/pinoyabroad/worldfeatures/racial-discrimination-in-china-s-esl-industry