Panamaischer Diplomat zur „persona non grata“ erklärt

13. Mai 2012 – Die philippinische Regierung hat den panamaischen Diplomaten, der beschuldigt wird angeblich eine 19-jährige Filipina vergewaltigt zu haben, zur „unerwünschten Person“ erklärt, verlautete am Samstag aus dem Außenministerium (DFA).

Dies erfolgte, nachdem die Regierung Panamas, vertreten durch ihren Botschafter in Manila, es ablehnte die Immunität ihres Botschaftsangestellten, Erick Bairnals Shcks (35), aufzuheben. Am Freitag Nachmittag überreichte der Botschafter Panamas eine Erklärung der panamaischen Regierung, die besagte, dass sie nicht willens sei, die Immunität des Beschuldigten aufzuheben.

Daraufhin erklärte das DFA Shcks zur „persona non grata“. Laut der Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen, sollte der so deklarierte Botschaftsangehörige seiner Funktion enthoben werden. Dies bedürfe keiner Begründung. Somit muss das entsendende Land den Diplomaten zurück rufen.

Noch am Freitag brachte der Botschafter Panamas den Diplomaten zum Flughafen, wo er das Land verließ. Am 24. April verhaftete die philippinische Polizei Shcks, aufgrund der Beschuldigung einer 19-jährigen Frau, die ihn der Vergewaltigung beschuldigte. Sie behauptete von ihm gezwungen worden zu sein, Drogen zu nehmen, bevor er sie in seinem Appartement am 23. April vergewaltigt haben soll.


Quelle: http://www.tempo.com.ph/2012/panamanian-envoy-persona-non-grata/#.T68G2-rJA0g