Menschenrechtskommission attackiert Armee in scharfer Form

31. Mai 2012 – Die Vorsitzende der Kommission für Menschenrechte (CHR) Loretta Rosales, hat den Chef der ‚Armed Forces of the Philippines Human Rights Office‘ (AFPHRO) für seine Behauptung scharf attackiert, dass die 84 Fälle von Menschenrechtsverletzungen gegen militärisches Personal seit 2010, keine standhaften Beweise hätten.

Rosales sagte kürzlich in einer Pressekonferenz, sie sei „völlig entsetzt“ von der AFP-Erklärung, die im Wesentlichen die 84 Fälle, die vor der Menschenrechtskommission gegen Streitkräftepersonal eingereicht wurden, kategorisch abwies.

Der Leiter der AFPHRO Colonel Domingo Tataan hatte gesagt, dass die Ergebnisse seines Ausschusses zeigten, dass es in den Fällen in denen Militärangehörigen Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen wurden, es nur Vorwürfe, aber keine ausreichenden Beweise gegen die Soldaten gab.

„Ich finde das realitätsfremd.“ sagte Rosales. „Wie kann der Ausschuss in zwei bis drei Tage oder selbst einer Woche überprüfen und tatsächlich zu dem Ergebnis kommen, dass alle 84 Beschwerden der 15 Regionalbüros und 5 weiteren Zweigstellen der Menschenrechtskommission, alles nichts seien?“



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Ihr zufolge war die Behauptung der AFPHRO „eine Beleidigung der Integrität der Arbeit der Menschenrechtskommission.“ Rosales sagte, die Aufgabe der Überprüfung und des Vergleichens der Rechtmässigkeit der Beschwerden, brauche Zeit und erfordere eine Menge Arbeit. So sei diese Ablehnung der Vorwürfe unsachlich. „Es braucht mehr als nur einen Augenblick, um die Legitimität dieser Beschwerden zu prüfen.“ sagte sie.

Sie gab diese Erklärung kurz bevor sie nach Genf flog, um an der zweiten regelmässigen Überprüfung der Menschenrechte bei der UN-Menschenrechtskommission teilzunehmen. Carlos Conde von der in New York ansässigen Menschenrechtsorganisation ‚Human Rights Watch‘ sagte, Tutaans Behauptung sei „irreführend und offensichtlich eine glatte Lüge“ und diene nur sich selbst.

„Die AFPHRO ist nicht die letzte Instanz der Fälle von Menschenrechtsverletzungen.“ sagte Conde. Er sagte, falls die AFP einen Beitrag zur Verbesserung der Menschenrechtslage im Land leisten wolle, sie mit zivilen Behörden zusammen arbeiten und aussergerichtliche Tötungen, Verschleppungen und Folterungen extern untersuchen lassen muss.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/203267/chr-hits-hasty-clearance-of-raps-vs-soldiers