Menschenrechtsfälle gegen das Militär ohne Beweise

14. Mai 2012 – Kein Soldat wurde in diesem Jahr wegen Menschenrechtsverletzungen beschuldigt, laut dem ‚Armed Forces of the Philippines Human Rights Office‘ (AFPHRO – Menschenrechtsbüro der philippinischen Streitkräfte).

Das AFPHRO sagte, 84 Fälle mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen wurden gegen militärisches Personal vor der Menschenrechtskommission (CHR) seit Juli 2010 eingereicht, als Aquino die Regierung übernahm. Aber die Behörde sagte weiter, alle 84 Beschwerden hatten keine ausreichenden Beweise, nach der eigenen internen Untersuchung.

Sie sagte weiter, dass eine Untersuchungskommission (BOI – board of inquiry) von der Zentrale ins Leben gerufen wurde, um die Fälle die vor die Menschenrechtskommission gebracht wurden, zu untersuchen. „Die Ergebnisse des BOI ergaben, dass alle vorgebrachten Menschenrechtsverletzungen, die das Militärpersonal betrafen, nur Vorwürfe aber keine ausreichenden Beweise gegen die Soldaten enthielten.“ sagte AFPHRO Chef Oberst Domingo Tutaan.

Die AFPHRO sagte, dass seine saubere Weste von Januar bis April zeige, dass ihr Eintreten für eine Ausbildung und ein Training der Soldaten, die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht zu wahren, funktioniere.

Tutaan sagte, die AFPHRO war sehr aktiv in der Ausbildung der Soldaten in den Garnisonen und im Feld über die Menschenrechte, dem humanitären Völkerrecht und den einschlägigen Gesetzen wie dem Anti-Folter-Gesetz sowie der Rechte von festgenommenen oder inhaftierten Personen, genauso wie die Aufgabe der Festnahme, Inhaftierung und Ermittlung gegenüber Offizieren.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/192859/rights-cases-vs-afp-fail-to-prosper