Feuer tötet 17 Arbeiter in Butuan City

10. Mai 2012 – Ein Inferno das durch ein dreigeschossiges Geschäftshaus in Butuan City, Agusan del Norte in Mindanao fegte, tötete 17 ’stay-in‘ Arbeiter, die meisten davon Frauen, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Chief Supt. Reynaldo Rafal sagte, dass ein weiterer Arbeiter vermisst würde und wahrscheinlich tot sei, während drei andere im Feuer verletzt wurden, welches das Gebäude im Geschäftsviertel von Butuan zerstörte.

Rafal sagte, dass das Feuer kurz nach 4 Uhr am Mittwochmorgen ausbrach und fünf Stunden lang tobte. Mindestens 21 Arbeiter waren vom Feuer eingeschlossen, größtenteils Frauen, die in der dritten Etage schliefen. Rettungskräfte fanden 15 verkohlte Leichen, kurz nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht wurde, während zwei weitere später entdeckt wurden, sagte er.

Eine der drei Überlebenden, Mylee Tulo, berichtete unter Tränen von ihrem Leid. Wahrscheinlich habe der Brand zunächst im Erdgeschoss begonnen. „Wir wollten die anderen aufwecken, aber es war schon zu spät, da das Feuer schon zu stark war.“ sagte Tulo, als die Familien und Angehörigen der anderen Opfer auf Nachrichten warteten, über das Schicksal ihrer Angehörigen.

„Meine beiden Begleiterinnen und ich eilten die Treppe hinunter, aber als wir das Erdgeschoss erreichten war es dunkel und es gab zu viel Rauch.“ erzählte Tulo. „Also beschlossen wir in die zweite Etage zu gehen, wo wir einen engen Notausgang nahmen, um den Flammen zu entkommen.“

Die Polizei sagte, dass Tulo und die beiden anderen Frauen die überlebten aus dem Krankenhaus entlassen wurden, nachdem ihre leichten Verbrennungen behandelt wurden. Die Polizei sagte, dass Ermittler jetzt den Ursprung des Feuers suchten, einschließlich fehlerhafter elektrischen Leitungen.

Die Polizei fügte hinzu, dass das Gebäude früher ein Kino war, doch der Eigentümer beschloss es gewerblich zu nutzen und Räume besonders im Erdgeschoss zu vermieten, für Textilhandel, Geldwechsler, Handy Store und andere Unternehmen. Nach Angaben der Polizei, hatten einige der Ladenbesitzer ihren Arbeitern, die weit entfernt lebten, erlaubt, als ‚Stay-in‘ Arbeiter auf der dritten Etage zu schlafen.


Quelle: http://gulftoday.ae/portal/ea985185-fc48-4974-8d26-53194308e411.aspx