Pinoys beschäftigt Inflation, nicht „Corona-Theater“

18. April 2012 – Filipinos macht derzeit mehr Sorge, wie sie mit den hohen Lebenshaltungskosten zurecht kommen sollen, als Offizielle zu jagen, die mit vergangenen Regierungen in Verbindung gebracht werden, laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ‚Pulse Asia‘.

Nach der Umfrage, die zwischen dem 26. Februar und dem 9. März durchgeführt und am Dienstag veröffentlicht wurde, machen sich nur 13 Prozent der Filipinos Gedanken darüber, ob das Amtsenthebungsverfahren gegen den obersten Richter Renato Corona fair verläuft, während 68 Prozent der Filipinos besorgt sind, wie man der Inflation und der niedrigen Löhne der Arbeiter begegnet.

„Die meisten Filipinos interessiert wie man

  • die Inflation (68 Prozent)
  • die Bezahlung der Arbeitnehmer (62 Prozent)
  • die Bekämpfung von Korruption in der Regierung (53 Prozent)
  • die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen (53 Prozent) und
  • die Verringerung der Armut (52 Prozent)

in den Griff bekommt. Dies sind nationale Anliegen, welche die Regierung Aquino sofort angehen sollte.“ sagte Pulse Asia.

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Eine zweite Gruppe von Anliegen, die Filipinos als dringend erachten:

  • die Förderung des nationalen Friedens (39 Prozent)
  • Schutz der Umwelt (37 Prozent)
  • gerechte Rechtsprechung für alle Bürger (37 Prozent)
  • Kriminalitätsbekämpfung (31 Prozent)

Aber es sagte auch, die Filipinos sehen die folgenden nationalen Anliegen als „weniger bedenklich“ an:

  • Kontrolle des Bevölkerungswachstums (22 Prozent)
  • Stärkung des öffentlichen Vertrauens in die Regierung und ihre Beamten (21 Prozent)
  • Sicherstellung eines fairen Verfahrens für Corona (13 Prozent)
  • die Suche nach ehemaligen und amtierenden Regierungsbeamten, die der Bestechung und Korruption beschuldigt werden (12 Prozent)

Die Umfrage zeigte auch, dass von den 11 Themen der Umfrage, die Regierung Aquino nur bei 4 Punkten eine mehrheitliche Zustimmungsrate erhält.

Hingegen fiel die Regierung bei der dringendsten nationalen Angelegenheit, der Kontrolle der Inflation, „durch“. 40 Prozent sprachen eine missbilligende Bewertung dazu aus, gab Pulse Asia an.

Pulse Asia sagte, die Regierung Aquino erhielt mehrheitliche Zustimmung bei ihren Initiativen zu vier Handlungsbereichen:

  • Förderung von Frieden (52 Prozent)
  • gerechte Rechtsprechung für alle Bürger (57 Prozent)
  • Bekämpfung der Kriminalität (57 Prozent)
  • Bekämpfung der Korruption (60 Prozent)

„Diese Probleme werden von 31 Prozent bis 53 Prozent von den Filipinos als dringend empfunden.“ sagte Pulse Asia.

Es fügte hinzu, dass im Allgemeinen die Leistungswerte der Regierung Aquino zu diesen Themen zwischen November 2011 und März 2012 konstant blieben.

Auf der anderen Seite sagte Puls Asia, die mehrheitliche Zustimmung zu den umweltpolitischen Bemühungen der Aquino Verwaltung, sei eine der Wertschätzungen (46 Prozent).

„Aber in Richtung seiner Initiativen, die steigenden Preise des Grundbedarfs in den Griff zu bekommen, stellt dies eine Missbilligung dar (40 Prozent). Die Inflation ist ein Problem, das von einer beachtlichen Mehrheit der Filipinos als dringend erachtet wird (68 Prozent).“

Eine Mehrheit der Filipinos (42 Prozent) kann nicht sagen, ob sie der Arbeit der Aquino Regierung auf dem Gebiet der Bevölkerungskontrolle zustimmen oder diese ablehnen soll.

Das Niveau der Wertschätzung für die nationalen Bemühungen der Regierung um mehr Arbeitsplätze zu schaffen und das Bevölkerungswachstum zu kontrollieren, verringerte sich um 7 Prozentpunkte zwischen November 2011 und März 2012.

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Die Inflation und niedrige Löhne der Arbeitnehmer sind die führenden dringlichen nationalen Interessen der Filipinos, ergab die Umfrage.

„Die Notwendigkeit, die steigenden Preise des Grundbedarfs zu kontrollieren und die Bezahlung der Arbeiter zu erhöhen, sind mehrheitliche Anliegen in allen geografischen Gebieten und sozio-ökonomischen Schichten.“ hieß es.

Pulse Asia fügte hinzu, die Bekämpfung der Korruption ist ein nationales Anliegen, das von den meisten in Metro Manila und im Rest von Luzon (52 bis 57 Prozent) sowie Klassen ABC und D (53 bis 56 Prozent) als dringlich angesehen wird.

In fast allen geografischen Regionen (53 bis 58 Prozent) und jeder sozio-ökonomische Gruppierung (52 bis 54 Prozent), empfindet die Mehrheit die Schaffung von Arbeitsplätzen als dringende nationale Angelegenheit, mit Ausnahme von Mindanao (46 Prozent).

Die Armutsbekämpfung wird als dringendes nationales Anliegen von den meisten in Metro Manila, Visayas und Mindanao (51 bis 55 Prozent) genannt und in den Klassen D und E (52 bis 53 Prozent) angesehen.

Folgende unmittelbaren Entwicklungen beschäftigten die Filipinos vor und während der Durchführung der Interviews zu diese Umfrage:

  1. das laufende Amtsenthebungsverfahren gegen Corona
  2. die Anklage wegen Wahlbetrugs gegen die ehemalige Präsidentin Gloria Arroyo
  3. der Tod und die Zerstörung durch das 6,9-Erdbeben in den Visayas am 6. Februar
  4. das Gedenken an den 26. Jahrestag der EDSA People Power I
  5. die Kontroversen über ein paar Ernennungen des Präsidenten
  6. der Tod von Ignacio ‚Iggy‘ Arroyo und der Kampf um seine sterblichen Überreste
  7. der Anstieg der Öl- und Strompreise, die Rekordwerte der philippinischen Börse


Quelle: http://www.gmanetwork.com/news/story/255297/news/nation/pulse-asia-pinoys-more-concerned-about-inflation-than-corona-trial