US-Bericht: PH ein großes Drogen-Geldwäsche Land

26. März 2012 – Das US-Außenministerium hat den Philippinen eine „beunruhigende Rechtsordnung“ vorgeworfen, wenn es um die Geldwäsche von Drogengeldern geht.

Der ‚2012 International Narcotics Control Strategy Report‘ identifiziert das Land als eines von 66 Staaten in einer Gruppe von Ländern mit einer „beunruhigenden Rechtsordnung“ oder „Hauptländer zur Geldwäsche“.

Ein Staat wird als ein solcher definiert, wenn „Finanzinstitute in Währungs-Transaktionen mit signifikanten Mengen an Erlösen aus dem internationalen Drogenhandel beteiligt sind.“

Während die Philippinen kein regionales Finanzzentrum seien, würde es „weiterhin mit zunehmend ausländisch organisierten kriminellen Aktivitäten wahrgenommen, aus China, Hong Kong und Taiwan.“ so der Bericht.

China, Hong Kong und Taiwan selbst, gehören auch zu den 66 Ländern.

„Aufständische Gruppen, die in den Philippinen operieren, finanzieren ihre Aktivitäten teilweise durch lokale Kriminalität, Entführungen für Lösegelderpressung und dem illegalen Handel mit Drogen und Waffen sowie der damit verbundenen Geldwäsche durch organisiertes Verbrechen.“ so der Bericht.

Der Bericht weist ebenfalls darauf hin, dass Erträge aus Korruption auch eine Quelle von „schmutzigem Geld“ in dem Land seien.

„Schmuggel, einschließlich dem Schmuggel von großen Geldbeträgen, stellt nach wie vor ein großes Problem dar. Die Philippinen haben eine große Ausländergemeinde und Überweisungen sind auch Kanäle für die Geldwäsche. Es gibt Freihandelszonen und vier ‚Offshore Banking Units‘ (OBU). Die Zentralbank übt die Aufsicht über diese OBUs aus und verlangt von ihnen, Meldevorschriften sowie andere Bank-Regeln und Vorschriften einzuhalten.“ so der Bericht.

Der Bericht nannte Länder unter der „beunruhigenden Rechtsordnung“ und „anderen zu überwachende Rechtsordnungen“.


Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/nation/03/25/12/ph-%E2%80%98major%E2%80%99-drug-money-laundering-country-%E2%80%93-us-report