Tödliche Fortsetzung eines „Counter-Strike“-Spiels

21. März 2012 – Ein Mann wurde in Manila erstochen nach einem Streit zwischen zwei Gruppen von Männern, die das beliebte Spiel ‚Counter-Strike‘ spielten, teilte die Polizei Mittwoch mit.

Bei dem Computerspiel schlüpfen die Spieler virtuell entweder in die Rolle von Terroristen oder Terrorbekämpfern und versuchen ihre Gegner zu töten. Dabei brach in einem Internetcafe jedoch der reale Streit zwischen den Gegnern aus, berichtete die Polizei.

Die Teams hatten Wetten auf den Sieg in Höhe von 300 Pesos am Montag abgeschlossen. Aber als eine Seite gewann und es ans Zahlen ging, entfachte der Streit über die Bezahlung.

Ein Mitglied des Siegerteams, immer noch wütend über den Streit, folgte dem unterlegenen Spieler Eric Cristobal später nach Hause und hat ihn dort erstochen.

„Cristobal startete nicht den Streit. Er steigerte sich allerdings in den Streit rein. Alle Spieler wetten schon lange bei ihren Counter-Strike Sessions.“ sagte der Ermittler.

Der Verdächtige wurde von der Polizei am Dienstag verhaftet.

Internet-Cafes sind sehr populär in den Philippinen, vor allem bei jungen Menschen, die darin auch oft stundenlang Computerspiele spielen. Und manchmal auch wetten …


Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/nation/metro-manila/03/21/12/counter-strike-bet-leads-mans-murder