PH droht die Geldwäsche-Blacklist

24. März 2012 – Malacañang sagte am Freitag, dass es weiterhin darüber besorgt sei, ob die Novelle des Anti-Geldwäsche-Gesetzes vor Ablauf der Frist umgesetzt wird, da den Philippinen von der ‚Financial Action Task Force‘ eine Platzierung auf der Blacklist drohe.

Der Präsidentensprecher Edwin Lacierda sagte, es liege jetzt am Senat, nachdem das Repräsentantenhaus die Änderungen billigte. „Es wird davon abhängen, wie die Diskussion im Senat verläuft, aber wir werden es ihnen überlassen.“ sagte Lacierda.

Sen. Teofisto Guingona, ein Mitautor des Gesetzentwurfs zur Novellierung des Anti-Geldwäsche-Gesetzes, hat bereits vor der Platzierung auf der Blacklist der in Paris ansässigen FATF gewarnt. Diese Massnahme würde größere Schwierigkeiten bei grenzüberschreitenden Finanztransaktionen für das Land bedeuten, welche die Überweisungen der im Ausland arbeitenden Filipinos beträfe.

Ein Beispiel für die Problematik, in der sich die Philippinen hierbei befinden, kam kürzlich bei dem Corona-Impeachment zu Tage. Derzeit ist illegal erworbenes Geld, auf philippinischen Dollarkonten sicherer als in der Schweiz, da diese Konten noch nicht einmal der Staat einsehen darf, wie ein Senator bemerkte.

Dafür wurden die Philippinen weltweit gerügt und nun droht die erneute Platzierung auf der Geldwäsche-Blacklist, von der die Philippinen noch nicht allzulange her, genommen wurden.


Quelle u.a.: http://www.abs-cbnnews.com/nation/03/23/12/deadline-new-money-laundering-law-worries-palace