Mann im „Paradies“ enthauptet

6. März 2012 – Auf Camiguin ereignete sich dieser Tage ein Mord, der Anlass zu Zweifeln gibt, dass auf den kleineren Inseln noch immer das Paradies herrsche.

Ein 60-jähriger Mann wurde am Freitagmorgen in Camiguin mit einer Machete zu Tode gehackt und enthauptet, angeblich vom Sohn seiner Lebenspartnerin. Das Opfer wurde identifiziert als Clemente Buhawi aus dem Barangay Tubod in Mahinog. Der Verdächtige ist ein Conrado Vito (32).

Der Polizeibeamte Buenaventura Ranoco von der Polizeistation in Mahinog sagte, Vitos 11-jähriges Kind schlief am Donnerstagabend im Hause von Buhawi. Als Buhawi am frühen Freitag Morgen das Kind zu Vitos Haus zurück brachte, packte plötzlich der Verdächtige eine Machete aus und hackte auf das Opfer ein. Anschließend hat er das Opfer enthauptet.

Die Behörden versuchen nun das Motiv des Mörders zu ergründen, aber Vitos Mutter äußerte den Verdacht, dass er an einer psychischen Erkrankung leidet. (Anmerkung: Da stellt sich natürlich schon die Frage, warum bemerkte niemand zuvor dessen „Leiden“ oder ist das doch nur eine nicht ganz unübliche Schutzbehauptung der Mutter, um den „Blutsverwandten“ vor der Strafverfolgung zu schützen?)

Vito ist jetzt in Arrest bei der Mahinog Polizeistation, während ein Mordfall gegen ihn vorbereitet wird.


Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/nation/regions/03/02/12/man-hacked-beheaded-camiguin