Schweiz öffnet Krankenschwestern die Türen

9. Februar 2012 – Die Philippinen arbeiten mit den schweizer Behörden zusammen, um philippinische Krankenschwestern als Nachwuchskräfte in die Schweiz zu lassen, wo philippinische Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die in den 70er Jahren in das europäische Land kamen, einen guten Ruf haben.

Die philippinische Botschafterin in der Schweiz Leslie Baja und Mario Gattiker von der schweizer Einwanderungsbehörde, haben vor kurzem Gespräche begonnen, über einen Ausbau der Arbeitsstellen in der Schweiz für philippinische Facharbeiter und technische Auszubildende, darunter auch Krankenschwestern, aufgrund eines bilateralen Abkommens.

Im Rahmen dieser Vereinbarung können Filipinos und schweizer Staatsangehörige, in dem jeweils anderen Land für maximal 18 Monate arbeiten und eine Ausbildung erhalten, auf dem Gebiet ihrer Wahl.

Vor ihrem Treffen mit Gattiker, traf sich Baja mit Vertretern von ‚APM Technica‘, einem Unternehmen das Klebstoffe in einer ‚Philippine Economic Zone Authority‘ (PEZA) in den Philippinen herstellt und regelmäßig philippinische Auszubildenden für 18 Monate in ihre Firma in die Schweiz holt.

Baja traf sich auch mit etwa zwei Dutzend philippinischen Au-pairs in der Schweiz, von denen die meisten als Krankenschwester auf den Philippinen ausgebildet wurden. Mehr als hundert Au-pairs wurden in die Schweiz entsandt, seit ein Verbot im Jahr 2010 aufgehoben wurde.

Eine Au-pair ist in der Regel eine junge Frau aus einem fremden Land, gewöhnlich unter 30 Jahre alt, die auf die Kinder der Gastfamilie aufpasst, leichte Hausarbeiten erledigt und die Kultur des Gastlandes erlernt. Die Au-pair erhält freie Kost und Logis und erhält eine angemessene „Aufwandsentschädigung“.


Quelle: http://www.mb.com.ph/articles/350737/switzerland-opens-doors-to-nurses