Regierung ist gegen kommerzielle Organspenden

22. Februar 2012 – Das Sozialministerium (DSWD) hat erneut seinen Widerstand gegen die Kommerzialisierung von menschlichen Organspenden wiederholt, während der Kongress ausstehende Gesetze zur Regulierung solcher Spenden prüft.

Das DSWD sagte, es habe dem Negros Occidental Abgeordneten Alfredo Marañon III geschrieben, der Vorsitzender des Gesundheits-Ausschusses ist, um seinen Widerstand gegen die Regulierung der menschlichen Organspenden zu vermitteln, was gleichbedeutend mit dem Verkauf und der Vermarktung von menschlichen Organen sei.

Das DSWD sagte, es beabsichtige nicht die geplante Gründung des ‚Philippine Network for Organ Sharing‘ zu unterstützen. Stattdessen sagte die Sozialbehörde, sie würde ein Gesetz unterstützen, das die kommerzielle Spende von menschlichen Organen, Geweben oder Teilen des menschlichen Körpers, verbiete und bestrafe. Das DSWD sagte weiter, Minderjährigen sollte die Organspende gänzlich verboten werden, auch an Verwandte.

Aber ab 18 Jahren sollte dies erlaubt sein, solange sie geistig gesund seien und den Zweck und die Folgen ihrer Entscheidung, einen Teil ihres Körpers an andere Personen weiterzugeben, verstehen würden. Es sollte auch eine schriftliche Zustimmung erfolgen, sagte das DSWD. Hingegen könne ein Spender nur dann einer fremden Person ein Organ stiften, wenn seine eigenen Verwandten als Spender ausgeschlossen seien.

Dem Spender muss auch gesundheitliche Betreuung nach der Operation gegeben werden sowie eine Bezahlung der entgangenen Löhne, Reise- und Unterkunftskosten. Der Organ-Empfänger soll diese Kosten tragen. Das DSWD forderte auch das Gesundheitsministerium auf, ein umfassendes Programm zu entwickeln zur langfristigen Überwachung der Spender, die nachträgliche medizinische Probleme entwickeln könnten.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/149859/government-bucks-market-in-human-organs