Polizei warnt OFW-Angehörige vor Betrugs-Masche

25. Feb. 2012 – Der Leiter der ‚Special Operations Group‘ der Polizei in Bacolod City, Supt. Santiago Rapiz, warnte gestern die Öffentlichkeit erneut vor Betrügern, denen Angehörige von Overseas Filipino Workers zum Opfer fielen.

Konkreter Anlass: eine pensionierte Lehrerin wurde von einem Mann, der sich als Botschafter vorstellte, um 195.000 Pesos in bar erleichtert. Die Klägerin (69), wohnhaft im Barangay 1 in Bacolod City sagte, sie erhielt einen Anruf von einem Mann, der sich selbst als „Botschafter Go“ am Montag vorstellte. Sie berichtete weiter, der Mann sagte ihr, dass ihr Neffe, der als Krankenpfleger in London arbeitet, im Flugzeug nach seiner Ankunft in Subic Bay, Pampanga zusammengebrochen sei.

Sie fügte hinzu, dass „Botschafter Go“ ihr die Handy-Nummer von einem gewissen „Atty. Lazarte“ gab, für Informationen über das medizinische Befinden ihres Neffen. Dieser behauptete, dass der Neffe in einem Krankenhaus in Metro Manila eingeliefert wurde. Er wies sie an, ihm Geld über LBC zu schicken.

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Die Klägerin schickte 92.000 Pesos auf das Konto von einem gewissen „Mr. Felix“ und 33.000 Pesos an einen gewissen „Mr. Palacat“ am Dienstag. Des weiteren schickte sie auch 70.000 Pesos auf das Konto eines gewissen „Mr. Lazarte“ am Dienstag, laut Aufzeichnungen der Polizei. Nachdem die Transaktionen getätigt waren, versuchte das Opfer „Botschafter Go“ zu kontaktieren, aber sie konnte ihn nicht mehr erreichen, so die Polizei.

Bereits im vergangenen Monat, erhielt ein Bacoleño (Bewohner von Bacolod City) ebenfalls einen Anruf von einem Mann, der ihm mitteilte, dass sein Bruder, der als Seemann arbeitet, einen Unfall in Hongkong hätte und dringend finanzielle Unterstützung benötigte. Später erfuhr er, dass sein Bruder in Belgien weilte und bei bester Gesundheit war.

Rapiz sagte, Verwandte von OFWs, die ähnliche Anrufe erhielten, sollte den Anrufern nicht sofort Glauben schenken, sondern ihre Verwandten anrufen und die Geschichte überprüfen, bevor Sie Geld schickten. Auch riet er ihnen, mit der Polizei sofort zusammen zu arbeiten, dass die Betrüger gefasst werden können. Er sagte, die Betrügerbande bestehe aus mindestens drei Mitgliedern und sei nicht in Bacolod ansässig.


Quelle: http://www.visayandailystar.com/2012/February/25/topstory7.htm