PhilStep Surfreport – Pinoy Surfers of Dubai

Pinoy Surfers DubaiDer PhilStep Surfreport meldet sich in 2012 nicht nur mit einer, sondern gleich zwei Überraschungen zurück: Ja, es gibt tatsächlich Surfer in Dubai. Und ja, es gibt sogar philippinische Surfer in Dubai. Aber der Reihe nach.

Dubai hat Wellen, schon immer gehabt, früher sogar noch mehr als heute. Warum? Weil die Küstenlinie nicht verbaut war. Das hat sich geändert, denn die vielen künstlichen Inseln haben auch den Gang der Wellen massiv verändert. Damit gibt es nicht mehr einen durchgehenden Wellengang entlang der gesamten Küste, sondern nur noch an ausgesuchten Spots. Dazu gehört der Break in unmmittelbarer Nähe des weltbekannten Nobelhotels ‚Burj Al Arab‘ am Jumeirah Beach.

Die ersten Surfer vor gut 15 Jahren waren die Söhne von Expats aus Australien und Südafrika. Erzählungen nach hat einer dieser Surfer dann einem philippinischen Lifeguard wohl nicht das Schwimmen, das konnte er im Gegensatz zu vielen seiner Landsleute immerhin schon, sondern das Surfen beigebracht. Und damit nahm die Geschichte ihren Lauf, der Surfvirus verbreitete sich kontinuierlich unter den philippinischen Lifeguards und den Neuankömmlingen.

Eng verbunden mit dieser Erfolgsstory sind die Namen Edwin Villegas, Oscar Angeles, & Julius Franco, sie gründeten auch die ‚Pinoy Surfers of Dubai‘ – kurz: PSOD. Die Gruppe umfasst heute 20 bis 30 Surfer, die vor allem am Wochenende – in Dubai ist das am Freitag und Samstag – in Wellen gehen, sofern vorhanden.

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Echte Charaktere, die auch in der gesammten Expat-Surf-Community heute einen guten Ruf und diesen durch einen durchaus spektakulären Surfstil begründet haben, sind Abdel und Chard. Abdel war schon auf den Philippinen ein Mitglied der Philippine Surfing Academy und arbeitete als Instructor in seiner Heimat in Eastern Samar. Chard wiederrum machte sich einen Namen in der Surfszene von Luzon und surfte die Beachbreaks in Baler, Zambales und natürlich La Union.

Beide Jungs wollen in Dubai noch etwas Geld verdienen, dann zurückehren und in ein Surfbusiness in ihrer Region investieren. Keine schlechte Idee, ihre internationale Erfahrung dürfte dabei sehr hilfreich sein. Und sie werden damit auch den Ruf der Philippinen als Tourismus- und Surfdestination stärken.

www.philstep.de

Der PhilStep Surfreport erscheint in unregelmäßigen Abständen und wird unterstützt durch die Reiseexperten von www.philstep.de. Der Surfreport greift dabei aktuelle Themen aus der philippinischen Surfszene auf und stellt interessante Surfspots vor. Im Vordergrund steht dabei immer wieder der Surfspot in San Juan La Union im Nordwesten von Luzon.