Miriam Santiago: Hat Corona bewusst falsche Angaben gemacht?

5. Februar 2012 – Während vermutlich die meisten vor ihr erschrecken, könnten die Staatsanwälte des Abgeordnetenhauses einen Verbündeten in Senatorin Miriam Defensor-Santiago bekommen haben, der schon zu viel Aufhebens über den ‚plötzlichen Gesinnungswandel der Anklage‘ wegen der Anzahl der Immobilien von ‚Chief Justice‘ Renato Corona gemacht wurde.

„Es gibt einen lateinischen Leitspruch, den wir oft benutzen: ‚falsus in unum falsus in omnibus‘ (Falsch in einer Sache, falsch in allem). Wird ein Zeuge beim Lügen in einem Detail erwischt, dann hat er auch in anderen Details gelogen.“ sagte Santiago in einem Telefoninterview.

Doch unabhängig von der Anzahl von Immobilien, sagte Santiago, der viel wichtigere Punkt sei doch, ob eine ‚kriminelle Absicht‘ auf Seite des Beklagten bei der Erklärung seines Vermögens vorläge, was sie als „Beweis für eine schwere Straftat“ erklären würde.

„Wenn es Hinweise auf eine kriminelle Absicht gibt, bestehe keine Notwendigkeit, auf die anderen Immobilien einzugehen. Ein oder zwei Beispiele dazu reichen aus.“ sagte sie „Außer er hat eine akzeptable Erklärung.“

Coronas angebliches Versäumnis sei, seine SALN offen zu legen, weshalb die Anklage versuchte, gewisse Unregelmäßigkeiten aufzuzeigen. Die Verteidigung war jedoch in der Lage, die angeblichen Unregelmäßigkeiten, zu erklären, beobachtete Santiago.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/139585/criminal-intent-not-number-of-properties-is-key-in-corona-trial%E2%80%94sen-santiago