27.000 Polizisten haben keine Dienstwaffe

29. Feb. 2012 – Philippinische Offizielle sagen, dass mehr als 27.000 Polizisten – etwa ein Fünftel der nationalen Sicherheitskräfte – keine offizielle Dienstwaffe erhielten. Stattdessen verlassen sie sich auf ihren eigenen Waffen.

Finanzminister Florencio Abad sagte, 254 Millionen Pesos wurden zurückgestellt, um sie besser gegen Kriminelle zu bewaffnen. Aber das Geld reicht gerade mal um rund 13.000 9mm-Pistolen zu kaufen, also nur knapp die Hälfte der Polizisten und Rekruten, denen von der Regierung keine Waffe zur Verfügung gestellt wurde.

Abad sagte am Mittwoch: „Wir können uns keine wehrlosen Sicherheitskräfte leisten. Wir müssen die richtigen Investitionen tätigen, um unsere Anti-Verbrechens-Kampagne im ganzen Land zu fördern.“

Polizeisprecher Agrimero Cruz Jr. sagte, das Problem hat viele Polizisten dazu gezwungen, ihre eigenen Waffen zu verwenden, um gegen Kriminelle und Aufständische zu kämpfen.

Laut einem Bericht von WikiLeaks (Hier: http://www.philippinen.cc/2011/08/wikileaks-pnp-ein-durcheinander/), steckt jedoch eine Systematik dahinter. Die Polizisten werden gezwungen sich für ihre Waffe u.a. zu verschulden und sind dadurch für kriminelle Handlungen besser zu steuern.

So erklären sich auch die Berichte der letzten Tage, wo viele Polizisten in Morde, Entführungen, Erpressungen und Raub verwickelt sind …


Quelle: http://www.cbsnews.com/8301-501712_162-57387296/27000-filipino-policemen-dont-have-official-guns/