Pfandhaus Einbrecher sind wohl Ex-Bergleute

24. Januar 2012 – Zwei Ex-Bergleute aus der Provinz Benguet und ein lokaler Komplize werden von der Cebu City Polizei gesucht, die sie für den vereitelten Pfandhaus Einbruch vom vergangenen Sonntag verdächtigt.

Anzeige wegen versuchten Raubes wird am heutigen Dienstag vor der Cebu City Staatsanwaltschaft gegen sie eingereicht werden, sagte Inspektor Bonifacio Garciano, von der Cebu City Polizei. Die Polizei identifizierte die Einbrecher als Kenneth Coplanga (49) und Madrig Batnag (42) und sagte, sie gehörten zu der sogenannten ‚Acetylen Bande‘. Ihr angeblicher lokaler Komplize wurde als ‚Baby Toring‘ identifiziert.

Aurora Gotingco, Vermieterin des zweistöckigen Geschäftshauses, wo die Verdächtigen Räumlichkeiten anmieteten, erkannte Batnag auf einem Foto, das die Polizei machte, nachdem Batnag und seine Komplizen im Jahr 2010 verhaftet wurden. Als er den Mietvertrag aushandelte, hat sich jedoch Batnag gegenüber Gotingco angeblich als ein ‚Johnny Lo‘ aus Toledo City vorgestellt.

Gotingcos Kinder erkannten ebenso den Verdächtigen auf den Bildern, als denjenigen, der für den Einbruchsversuch im Barangay Lahug verantwortlich sei. Abgesehen von den Fotos, ergab auch eine Quittung vom 11. Januar des ‚Cebu Home and Builders Center‘, einem Baumarkt in Barangay Basak-Pardo, weitere Hinweise zu den Verdächtigen.

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Die Polizei erfuhr von einem Verkäufer, dass sie diejenigen waren, die kurz zuvor Zangen, Handschuhe und andere Werkzeuge kauften. Die Quittung, nur ein kleines Stück Papier, gehörte zu den Dingen, die die Einbrecher zurückgelassen haben.

Coplanga und Batnag wurden zuvor am 14. November 2010 in der Nähe eines Innenstadt-Kaufhauses festgenommen, nachdem Personen über ihr verdächtiges Verhalten berichteten. Die Polizei fand damals eine Skizze eines Pfandleihers in der Nähe des ‚Pension Houses‘, in dem die beiden damals ihren Aufenthalt hatten.

Eine kleine Packung Shabu wurde auch in ihrem Besitz gefunden. Allerdings wurden sie nach Stellung einer Kaution freigelassen. Garciano sagte in einem Interview, dass die Verdächtigen früher in einer Mine in La Trinidad, Benguet arbeiteten. „Die Mine wurde geschlossen. Wahrscheinlich dachten sie, keine andere Möglichkeit zu haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.“ sagte er.

Garciano sagte auch, dass die glaubten, dass die Verdächtigen Drogen nehmen, um sich während ihrer Einbrüche zu stimulieren. „Damit wehren sie sich gegen die Müdigkeit.“ sagte er. Er glaube auch, dass die Verdächtigen Cebu noch nicht verlassen hätten.


Quelle: http://www.sunstar.com.ph/cebu/local-news/2012/01/24/pawnshop-burglary-tied-ex-miners-202225