Manila verharmlost Reisewarnung trotz Terrorbefürchtungen

11. Januar 2012 – Der Präsidentenpalast hat gestern eine Reisewarnung der australischen Regierung verharmlost und sagte, die Behörden seien Herr der Lage.

Präsidentensprecher Edwin Lacierda versicherte, dass die Sicherheit für Filipinos als auch für Touristen gegeben sei, trotz der jüngsten Reisewarnung durch Australien, das seine Bürger vor Reisen in die Philippinen wegen möglicher Gefahren für die Sicherheit warnt.

„Wir respektieren ihre Reisewarnung, aber wir versichern der Öffentlichkeit und wir versichern den australischen Touristen hier, wie jedem Tourist, dass die Sicherheit gegeben ist.“ sagte Lacierda. „Wir sind Herr der Lage, deshalb taten wir, was wir gestern getan haben und Tage vor der ‚Black Nazarene Fiesta'“ fügte er hinzu.

Am Sonntag bestätigte Präsident Aquino Geheimdienst-Berichte über Terror-Bedrohungen für die ‚Black Nazarene Fiesta‘. Es wurde angenommen, dass die Warnung der Australier auf die Entführung des australischen Abenteurers Warren Rodwell am 5. Dezember erfolgte.

Allerdings lassen andere Berichte, dies in einem diffusen Licht erscheinen: so spielte die Regierung mit der Option die Fiesta komplett abzusagen. Als Kompromiss wurden von den Mobilfunkbetreibern deren jeweilige Mobilfunknetze herunter gefahren, da man befürchtete, dass Terroristen Bomben mit Handys zünden könnten.

Quellen: http://gulfnews.com/news/world/philippines/manila-plays-down-australia-advisory-1.964106
und http://www.gmanetwork.com/news/story/244255/news/nation/pnoy-terror-threat-remains-as-suspects-yet-to-be-arrested