Greenpeace-Aktivisten freigesprochen

28. Januar 2012 – Drei Aktivisten, die einen friedlichen Protest durchführten, um die Aufmerksamkeit auf die Bedrohungen durch Kohleasche für die Gesundheit der Anwohner und der Umwelt in der Stadt zu lenken, wurden am Freitag nach einer Entscheidung des Naga ‚Municipal Trialcourt‘ (MTC) freigesprochen.

Die Greenpeace-Aktivisten Norineal Tolibas, Christine Garnace und die Privatperson Amalie Obusan wurden in einem vierseitigen Beschluss des Naga MTC, für nicht schuldig befunden, weil der Kläger nicht nachweisen konnte, dass es tatsächlich einen Hausfriedensbruch Vorfall gab.

Ein Teil der Entscheidung lautet, dass die Staatsanwaltschaft zu dem angeklagten Verbrechen keine zweifelsfreien Beweise liefern konnte, dass das Balili Strandgrundstück weder ein geschlossenes Gelände oder ein umzäuntes Anwesen sei, noch eine Siedlung.

Der Vorfall ereignete sich am 1. Dezember 2009 um ca. 9.15 Uhr morgens am Balili Beach Resort im Barangay Tinaan, einem öffentlichen Grundstück der Provinz Cebu.

„Aktivismus ist kein Verbrechen. Und wir sind sehr froh, dass die Justiz dies anerkennt. Aber wir wiederholen unseren Aufruf an die Provinz-Regierung, gemeinsam zu handeln. Kohleasche ist ein giftiges Nebenprodukt des Kohle-Brennverfahrens des Kraftwerks. Diese wurde ausgerechnet im Barangay Tinaan deponiert und stellt somit eine Bedrohung für die Gesundheit und das Leben in der Gemeinde dar. Die Risiken sind gestiegen, da mehr Kohleasche von dem Kohlekraftwerk produziert wird und sogar andere Bereiche in Cebu gefährdet und es gibt noch immer keine klaren Pläne für die ordnungsgemäße Entsorgung.“ sagte Mark Dia, der Landesvertreter von Greenpeace Südostasien.


Quelle: http://www.mb.com.ph/articles/349444/3-activists-acquitted-trespassing