Deutscher verwirklicht Geschäftsidee: Türkischer Dönerstand

19. Januar 2012 – Warum sollte ein Deutscher in den Philippinen ein türkisches Restaurant errichten?

„Es war das Essen, mit dem ich aufgewachsen bin.“ sagt Lebensmittel-Unternehmer Andy Müller. Aufgewachsen in den 60er Jahren in Mannheim, erinnert er sich an die vielen Dönerstände von türkischen Einwanderern in der Nachbarschaft. „Der Döner kann als eines der beliebtesten deutschen Fast-Food-Gerichte angesehen werden.“ sagt er.

Überzeugt davon, dass die türkische Küche, für den Gaumen der Filipinos akzeptabel sei, entschied Müller und seine philippinische Frau, Elizabeth Camaniro aus Cebu, den „Doener King“ zu eröffnen. „Was wir bei Doener King anbieten, ist anders, aber es ist echt.“ sagt er. „Das Essen schmeckt, wie echte türkische Küche schmecken sollte und ich denke, Filipinos werden es mögen.“

Als langjähriger Bewohner der Philippinen, spricht Andy nicht nur fließend die lokale Sprache, sondern kennt auch die Essens-Vorlieben der Filipinos. Müller erlebte am eigenen Leib die anfänglichen Schwierigkeiten bei der Unternehmensgründung. „Als ich zu den größeren Einkaufszentren ging, um Ladenflächen zu mieten, fragten sie mich: ‚Wo sind Deine anderen Verkaufsstellen?‘ Verständlicherweise wollten sie meine Erfolgsbilanz überprüfen. Aber es sollte ja mein erstes Geschäft sein.“

Aber Müller lies sich nicht unterkriegen. Er hat vor kurzem seinen ersten Laden eröffnet, in dem Isetann Cinerama Complex bei CM Recto, Quiapo, Manila. „Ich brauche einen Musterbetrieb für die größeren Einkaufszentren.“ Und so wurde der „Doener King“ geboren, die Heimat des „The Real Turkish Doener“.

Bilder vom Stand und dem Unternehmer gibts hier:
Quelle: http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=769076&publicationSubCategoryId=81