2011 August

Kirche

Hat Priester ein 17-jähriges Mädchen vergewaltigt?

Die Frauenrechtsgruppe Gabriella forderte die katholische Kirche auf, den Priester den Behörden zu übergeben, der angeblich ein 17-jähriges Mädchen in Butuan City vergewaltigte, heißt es in einem Bericht. Gabriella sagte, dass der Bischof von Butuan, Juan de Dios Pueblos (das war übrigens der, der die Schamlosigkeit besaß und die damalige Präsidentin Gloria Arroyo in einem Brief um ein Geburtstagsgeschenk, in Form eines neuen Luxusautos anbettelte) damit aufhören solle, den Priester Father Raul Cabonce abzuschirmen, der angeblich das Mädchen vergewaltigte, so der Bericht.

Die Gruppe sagte, dass indem der Bischof dem Priester Schutz gewähre, er praktisch die missbräuchlichen Handlungen gegen das Opfer dulde, so der Bericht. Pueblos bestätigte am Samstag, dass Cabonce von der St. Anne Gemeinde in Tubay, Agusan del Norte, in seiner Obhut sei. Das mutmaßliche Opfer, eine Schülerin der Gemeinde, erstattete Anzeige u.a. wegen Vergewaltigung und Kindesmissbrauch gegen Cabonce, vor der Staatsanwaltschaft von Agusan del Norte. Sie sagte, dass Cabonce sie sexuell missbraucht habe, bei fünf verschiedenen Gelegenheiten seit September letzten Jahres. Cabonce hat die Vorwürfe geleugnet und sie als frei erfundene Anschuldigungen von unbekannten Gegnern ausgedacht, bezeichnet.

Die katholische Kirche sitzt so fest im Sattel, dass sie sich einen Skandal nach dem nächsten leisten kann. Widerlich …
http://newsinfo.inquirer.net/50413/turnover-priest-in-rape-case-butuan-bishop-urged

Kruzifix mit Penis ärgert Katholiken

Ein Kruzifix mit einem hölzernen Penis und eine Christus-Figur als König mit Hasenohren. Diese und andere Kunstwerke wurden im Kulturzentrum der Philippinen (CCP) ausgestellt. Doch in einem katholischen Land wie es die Philippinen nun sind, zog dies den Zorn verschiedener katholischen Gruppen auf sich, die jetzt erwägen eine Anzeige einzureichen, gegen die ‚Hintermänner‘ der Kunstausstellung wegen ‚Entweihung und Gotteslästerung‘. Die CCP, welche die Ausstellung durchführte, wurde von verschiedenen Gruppen unter Feuer genommen, einschließlich der katholischen Kirche, für den unkonventionellen Umgang mit religiösen Figuren in den Kunstwerken.
Auch wenn dies eine „fragliche Ausstellung“ ist, wie wenig kritikfähig ist die katholische Kirche? Und wie wenig steht sie über den Dingen?
http://www.abs-cbnnews.com/lifestyle/08/02/11/crucifix-penis-art-exhibit-riles-catholics

Umfrage: Familienplanung ist eine persönliche Entscheidung

Die Mehrheit der Filipinos glaubt, dass Familienplanung eine persönliche Angelegenheit sei, in die nicht von außen eingegriffen werden sollte, nach einer Umfrage der ‚Social Weather Stations‘ (SWS). Die landesweite Umfrage, die vom 3. bis 6. Juni unter 1.200 Erwachsenen durchgeführt wurde ergab, dass 82% der Befragten der folgenden Aussage zustimmten: „Die Wahl der Methode der Familienplanung ist eine persönliche Entscheidung von den jeweiligen Paaren und niemand sollte in diese eingreifen.“

Dies ist 21 Prozentpunkte höher, als im Vergleich zu November 1990, als nur 61% dieser genannten Aussage zustimmten, berichtete der SWS Medienpartner BusinessWorld, der die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichte. In der Zwischenzeit seien nur 9% der Befragten unentschlossen und 8% dagegen, viel niedriger im Vergleich zu 26% und 13% der Umfrage von 1990. Die Umfrage zeigte auch, dass 73% der Befragten von der Regierung Informationen für Paare möchten, über „alle legalen Methoden“ der Familienplanung. Dies ist 18 Prozentpunkte höher im Vergleich zur Umfrage vom November 1990. 68 Prozent, auf der anderen Seite glaubten, dass die Regierung alle Mittel der Familienplanung finanzieren sollte, unabhängig ob natürliche oder künstliche Methode.“

Warum nur ignoriert die Kirche solche Fakten?
http://www.abs-cbnnews.com/lifestyle/08/09/11/family-planning-personal-choice-survey

Polizei

PNP zwang Auszubildende händeweise rohen Chili zu essen

Acht philippinische Polizei Offiziere wurden festgenommen, da sie angeblich Auszubildende zwangen, händeweise rohen Chili zu essen und deren Genitalien mit den scharfen roten Früchten einrieben. Die inhaftierten Männer erwarten mögliche Strafen wegen schweren Fehlverhaltens, nachdem Videoaufnahmen von dem Vorfall aufkamen. „Aktionen wie diese haben keinen Platz in der Philippine National Police, wo die Achtung der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit, Politik ist.“ sagte ein Sprecher der PNP. „Die Video-Clips vor der ‚Commission on Human Rights‘ sprechen für sich und lassen die Schuld der Beteiligten eindeutig feststellen.“

Die Opfer waren auf einem speziellen Training südlich von Manila, zu der Zeit als das Video im letzten Jahr entstand und seitdem innerhalb der Polizei präsentiert wurde. In dem Video scheinen die Opfer gezwungen zu werden, händeweise roten scharfen Chili von Männern zu essen, die ihre Ausbilder waren. Es zeigt auch, dass die Opfer aufgefordert werden, ihre Hose zu entfernen und sich ihre Genitalien mit Chilischoten einreiben zu lassen, wodurch sie zu schreien beginnen und vor Schmerzen weinen.

Bei einem Schuldspruch in einem Gerichtsverfahren könnten die acht Offiziere auch eine Haftstrafe für bis zu sechs Monaten, nach einem Anti-Folter-Gesetz erhalten. Der Fall ist der zweite gegen die Sicherheitskräfte der in dieser Woche öffentlich gemacht wurde. Präsident Benigno Aquino, der sein Amt etwas mehr als vor einem Jahr antrat, hat sich verpflichtet die weit verbreiteten Menschenrechtsverletzungen in diesem Land, wo viele Aktivisten und Journalisten getötet oder entführt wurden, zu beenden. In vielen Fällen sind die Hauptverdächtigen solcher Verbrechen, die staatlichen Sicherheitskräfte oder Politiker.
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5h1dz4OvsctTZy11Ssvbefx6Qkt_g?docId=CNG.0dcc70d787af82f2b283aeb2af9d940e.291

WikiLeaks: PNP ein ‚Durcheinander‘

Das Management der Philippine National Police (PNP) wurde von der US-Botschaft als „Durcheinander“ beschrieben, laut der Veröffentlichung einer Enthüllung von WikiLeaks. „Diese Realität beeinträchtigt stark die Glaubwürdigkeit der Regierung und die öffentliche Wahrnehmung der Regierung. Polizisten sind die am meist wahrgenommenen öffentlichen Beamten und seien dennoch täglich beteiligt in Korruption, Ineffizienz oder schlecht organisierter Führung, ein Krebsgeschwür am politischen Körper.“ sagte die Quelle der US-Botschaft am 4. April 2005.

„Die Korruption in der Polizei und den zugehörigen Organisationen, liegt vor allem in der unheiligen Dreifaltigkeit von Glücksspiel, Drogen und Prostitution … Allerdings, wird die Korruption bei der Polizei durch das philippinische Recht noch verschärft, da lokale Beamte die Kontrolle über die Ernennung und Abberufung der örtlichen Polizei Kommandanten haben. Dies führt noch mehr dazu, dass korrupte Bürgermeister gemeinsame Sache mit unehrlichen Polizeikommandanten machten.“

„Abgesehen von Korruption, nehmen viele Polizisten bei Ermittlungen oft Abkürzungen, wie körperlicher Misshandlung, dem Fälschen oder Verschwinden lassen von Beweisen und manchmal unter Anleitung der örtlichen Volksvertreter, außergerichtliche Tötungen von Verdächtigen durchführen.“

„Polizei Auszubildende und lokale Regierungsvertreter haben beklagt, dass NAPOLCOM (National Police Commission) Beamte manchmal auch Summen in Höhe von 50.000 bis 100.000 Pesos für die Vereidigung von Polizeirekruten erhielten, die durch die Aufnahmeprüfung fielen. Während die PNPA im Prinzip Ausrüstungen und Uniformen für Offiziersanwärter liefert, ist ein Großteil der Ausrüstung, die für die Ausbildung benötigt wird, angeblich nicht vorhanden oder von schlechter Qualität (insbesondere Handfeuerwaffen). Rekruten müssten oft Kredite aufnehmen und ihre Ausrüstung selbst kaufen, was sie zu Ratenzahlungen gegenüber Privatpersonen, Unternehmen oder Mitarbeitern verpflichtet. Viele frisch gebackene Offiziere sind daher hoch verschuldet und nicht auf die daraus resultierenden Gefahren vorbereitet.“

Die US-Botschaft bezeichnete die Untersuchungsstelle der inneren Angelegenheiten der Polizei (IAS) als „Papiertiger“, da seine Mitarbeiter zu nahe an denen seien, die sie untersuchen sollen. „Als Beispiel nannte die Botschaft einen hochkarätigen Fall mit Martin Soriano, der vom National Bureau of Investigation (NBI) als Vertrauensmann im Jahr 1999 entlassen wurde, wegen einer Reihe von illegalen Aktivitäten. Soriano, stand angeblich unter dem Schutz von korrupten Polizisten, dann machte er sich selbstständig als Privatdetektiv und spezialisierte sich darauf, das Vertrauen von Frauen zu ergaunern, die er in Entführungen, falschen Verhaftungen und Erpressungen verwickelte. Die PNP verhaftete Soriano am 31. Januar 2005. In Presseberichten stand zu lesen, wonach in Sorianos Erpressungstrupp 18 Polizeibeamte beteiligt waren. Viele davon genießen Schutz prominenter Politiker und warten das Schneckentempo der Strafgerichte und dem Disziplinarverfahren der Polizei ab.“
http://www.abs-cbnnews.com/-depth/08/25/11/wikileaks-cable-philippine-police-mess

Die 3 ‚Alabang Boys‘

Am 19. September 2008 wurden die sogenannten ‚Alabang Boys‘ Joseph Tecson, Richard Brodett und Jorge Joseph, wegen angeblichem Drogenbesitz und Verkauf, in einer Undercover Aktion mittels eines vorgetäuschten Drogenkaufs, von der ‚Philippine Drug Enforcement Agency‘ (PDEA) geschnappt. Undercover Ermittler, angeführt von Major Ferdinand Marcelino, verhafteten Brodett und Joseph in ‚Ayala Alabang Village‘ in Muntinlupa City, während Joseph Tecson in einer sich daran anschließenden Aktion am Araneta Center in Quezon City, verhaftet wurde. Rund 60 Ecstasy-Tabletten, Päckchen mit Marihuana und einige Beutel Kokain wurden bei ihnen gefunden. Soweit die Ausgangsgeschichte.

Nun zum süffisanteren Teil, der den Fall zum High-profile Fall macht: Tecson ist mit einem Baumagnaten verwandt, Brodett ist ein Neffe von Filmstar Dave Brodett und dem damaligen ‚Philippine Information Agency‘ Generaldirektor Conrado Limcaoco, während Joseph der jüngste Sohn von Rundfunksprecher John Joseph Burgos ist, bekannt als ‚Johnny Midnight‘. Denn anschließend kamen Gerüchte über Bestechung auf, in die sogar die damalige Präsidentin sich aufgefordert fühlte, zu handeln.

Es folgten mehrere Gerüchte über Bestechungsversuche, um die Alabang Boys frei zu kaufen. Mehrere Personen sollen versucht haben, ihren Einfluss und/oder Geld einzubringen, um die vermeintlichen Drogendealer vor der Strafverfolgung zu bewahren. Selbst die damalige Präsidentin Arroyo mischte sich ein und lies alle Beamten und Staatsanwälte, die wegen Bestechlichkeit beschuldigt wurden, beurlauben. Am 19. Januar sagte das ‚National Bureau of Investigation‘, dass es keine ‚überzeugende Beweise‘ für eine Bestechung der Staatsanwälte gäbe. Arroyo ordnete die Anklageerhebung gegen die in den Drogenfall verwickelten an.

Ein „eklatanter Fehler“ im Umgang mit Beweismitteln hat nun zum Freispruch von zwei der so genannten ‚Alabang Boys‘ geführt, die Richterin des Makati Regional Trial Courts wies die Klage gegen Richard Brodett und Jorge Joseph ab. Der bestürzte ehemalige Leiter der ‚Philippine Drug Enforcement Agency‘ (PDEA), Dionisio Santiago sagte: „Ich sage es Ihnen gerade heraus. Wir kannten die Entscheidung des Gerichts, noch bevor sie verlesen wurde. Ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse darüber, woher wir das wussten.“ Santiago führte aber seine verschlüsselte Bemerkung nicht weiter aus.

In ihrer 46-seitigen Entscheidung hinterfragt Richterin Guerrero die Handhabung der PDEA Beamten mit den illegalen Drogen, die sie bei den Verdächtigen angeblich während des gestellten Drogenkaufs, beschlagnahmten. Das Gericht stellte fest, dass während des Prozesses, die forensische Chemikerin der PDEA, Rona Mae Aguillon ausgesagt hatte, sechs Kunststoffbeutel Ecstasy-Tabletten erhalten zu haben, jeder Beutel mit je 10 Tabletten, für eine Laboranalyse am 20. September um 12:15 Uhr, also am Tag nach der Verhaftung. Sie sagte, sie benötigte etwa 16 Stunden für die vollständige Überprüfung der Tabletten.

Aber das Gericht stellte auch fest, dass während die Tabletten angeblich von der Chemikerin untersucht wurden, Santiago auf einer Pressekonferenz am Nachmittag des gleichen Tages den Medien die Tabletten zeigte, von denen er behauptete den ‚Alabang Boys‘ abgenommen zu haben. Ein Zeitungsbild der Pressekonferenz, das am Tag danach veröffentlicht wurde, wurde bei der Gerichtsverhandlung gezeigt. Das Gericht fragte, wie die PDEA die Drogen vor den Medien präsentieren konnte, wenn diese doch im Besitz der untersuchenden Chemikerin waren?

Wie hieß es doch bei WikiLeaks: „… viele Polizisten nehmen bei Ermittlungen oft Abkürzungen, wie … dem Fälschen oder Verschwinden lassen von Beweisen …“

http://www.abs-cbnnews.com/-depth/08/25/11/wikileaks-cable-philippine-police-mess
http://newsinfo.inquirer.net/48515/what-went-before-alabang-boys
http://newsinfo.inquirer.net/48423/2-%E2%80%98alabang-boys%E2%80%99-acquitted
http://newsinfo.inquirer.net/48791/pdea-seeks-changes-in-anti-drugs-law

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Mindanao

Menschenrechtsverletzungen: 4 Soldaten beschuldigt

Vier Soldaten werden beschuldigt, ein angebliches Mitglied der Terrorgruppe Abu Sayyaf gefoltert zu haben. Das Militär sagte am Montag, sie seien von ihrem Posten freigestellt worden und würden derzeit befragt. Armeechef Generalleutnant Arturo Ortiz sagte, die 4 Personen seien unter technischen Arrest gestellt worden und könnten vor ein allgemeines Kriegsgericht gestellt werden. „Wir dulden keine Menschenrechtsverletzungen.“ sagte Ortiz. Die 4 haben angeblich das vermutete Abu Sayyaf Mitglied, Abdul Khan Ajid Balanting mit Kraftstoff übergossen, bevor Sie ihn in Brand setzten. Er erlitt Verbrennungen ersten Grades an verschiedenen Teilen seines Körpers. Armeesprecher Oberst Antonio Parlade glaubt, dass Ajid tatsächlich gefoltert wurde. „Das ist auf seinem Gesicht zu erkennen. Wir werden das definitiv nicht tolerieren. Es darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Wir haben gesagt, dass wir die Menschenrechte achten und dann sehen und hören wir diese Nachricht und tun nichts? Das kann nicht sein.“ sagte Parlade.
Es scheint als „zahlten sich beide Seiten jedes Unrecht auf den letzten Pfennig zurück“ …
http://www.abs-cbnnews.com/nation/regions/08/01/11/4-soldiers-relieved-posts-torture-case

Mindanao: angeblich Bodenschätze im Wert von 1 Billion $

Ein Friedensvertrag mit der ‚Moro Islamic Liberation Front‘ (MILF) könnte für die Philippinen der Weg aus der Armut sein, sagte ein Kongressabgeordneter unter Berufung auf eine Beurteilung des US-Geheimdienstes. Iloilo Rep. Jerry Treñas sagte, dass die Philippinen unerschlossene Rohstoffe im Wert zwischen 840 Milliarden US$ und 1 Billion US$ in Mindanao haben könnten. Er sagte, der Frieden und die Sicherheit in Mindanao könne nur dann Wirklichkeit werden, wenn die von der Regierung initiierten Friedensgespräche mit der MILF erfolgreich seien. Treñas sagte, die Einschätzung der Geheimdienste sei, dass „im Grunde der Frieden in Mindanao gewähre, die ganze Nation von einem Dritten-Weltland in eine bedeutende Wirtschaftsmacht in Asien zu katapultieren.“
Wer glaubt, dass das Volk davon profitiert …? Heute wird sich bereits wegen jedem Klumpen Rohstoff gestritten. Wenn Substantielleres gefunden wird, klopft man sich wegen jedem Gramm die Birne weich …
http://www.philstar.com/nation/article.aspx?publicationsubcategoryid=63&articleid=720080

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Gesichtsverlust

Polizist erschießt Norweger im Streit

Der Polizist Harold Meneses von der Polizei in Manila will sich wohl freiwillig stellen. Meneses wird als derjenige angesehen, der den Norweger Mikael Troy Johanssen Rasay (18) erschoss. Der Mord ereignete sich außerhalb des Excess Super Clubs, an der Timog Avenue um 5 Uhr morgens. Der Polizist, mit einer 9mm halbautomatischen Pistole bewaffnet, floh mit einem Mazda.

Rasay wollte am Montag seine Ferien in den Philippinen beenden und zurück nach Norwegen. Die Untersuchung ergab, das Opfer und seine beiden Begleiter, Jovy Katagiri und Maria Cristina Espina, wollten gerade den Club verlassen, als sie Meneses und eine Frau streiten sahen. Der 18-Jährige versuchte den Polizisten zu besänftigen, der jedoch durch dessen Handeln irritiert war. Daraus entwickelte sich ein Faustkampf zwischen dem Opfer und dem Polizisten, den der Norweger niederschlug. Der Türsteher des Clubs wollte eingreifen, als Meneses angeblich mit einer Waffe schoss. Die Gefahr spürend, rannte Rasay weg, jedoch Meneses verfolgte ihn, rannte hinter ihm her und schoss mehrmals vor dem Imperial Palace. Er starb während der Behandlung im Capitol Medical Center.

Mindestens ein tödlicher Fehler des Norwegers …
http://www.journal.com.ph/index.php/news/metro/10582-cop-shoots-fil-norwegian-dead

Fahrer erschießt 2 Männer, die an sein Auto pinkeln

Zwei Männer wurden in Manila ermordet, nachdem einer von ihnen neben ein Auto pinkelte, was dessen Besitzer verärgerte. Manuel Evangelista aus Sampaloc, war auf der Stelle tot, während Manuel Gorospe (36) während der Behandlung im ‚Jose Reyes Memorial Medical Center‘ verstarb. Evangelista pinkelte gegen 23:30 Uhr neben einen schwarzen Toyota Fortuner, der an der Paquita Street in Sampaloc geparkt war, als der Besitzer des Autos ihn entdeckte und wegschickte.

Ein heftiger Streit brach aus, der den wütenden Mann dazu verleitete, eine Waffe zu ziehen und wiederholt auf Evangelista zu schießen, sagte Jose Gumilan, ein Ermittler der Polizei, von der Mordkommission des ‚Manila Police Districts‘. Auf Gorospe, der mit Evangelista und ihren anderen Freunden unterwegs war, wurde auch wiederholt geschossen, nachdem er den Mann konfrontierte, von dem man glaubt der Autobesitzer zu sein. Die Freunde von Evangelista und Gorospe erzählten der Polizei, der Schütze sei überstürzt mit dem Auto geflüchtet.

Man pinkelt aber auch nicht an/neben das Heiligtum eines Mannes, das der täglich vor dem Start so liebevoll poliert … auch wenn man Gewohnheiten pflegt und an jeder Ecke sein Revier „markiert“!
http://newsinfo.inquirer.net/41547/2-shot-dead-for-peeing-near-car

Entlassener Laufbursche ermordet Ehepaar

Ein älteres Ehepaar wurde von ihrem ehemaligen Laufburschen im Haus des Ehepaares in Solsona (Ilocos Norte) erschossen, einen Tag nach dessen Entlassung. Die Toten wurden als Patricio Esteban (78) und seine Frau Leonila (81) identifiziert. Die Polizei verhaftete den Verdächtigen, dessen Namen als Cristobal Pablo genannt wurde, wohnhaft in der Provinz und ehemaliger Boy des Paares. Berichte, die Camp Crame erreichten, zeigten dass sich der Vorfall um etwa 19:50 Uhr im Haus des Paares ereignete.

Erste Untersuchungen zeigten, dass die Opfer auf ihrer Terrasse nach dem Abendessen ruhten, als der Verdächtige erschien und mehrere Male auf das Paar schoss. Die Opfer waren sofort tot, durch die Schwere der Schussverletzungen an ihrem Körper. Der Verdächtige flüchtete zunächst in unbekannter Richtung. Die Polizei verhaftete den Verdächtigen in einer nahe gelegenen Videoke Bar, kurz nach dem Vorfall. Laut dem Solsona Polizeichef, Teddy Rosqueta, wurde der Verdächtige von den Zeugen als derjenige identifiziert, der die Opfer erschoss. Es stellte sich heraus, dass der Verdächtige ein Laufbursche des Paares war, der aber entlassen wurde und wegen einiger Verfehlungen ins Gefängnis sollte.

Muss man denn Diebe bis an sein Lebensende beschäftigen, nur weil sie sonst ihr Gesicht verlieren?
http://www.journal.com.ph/index.php/news/provincial/11721-dismissed-errand-boy-murders-elderly-couple

Tourismus

Opfer aus Hongkong fordern Gerechtigkeit von Aquino

Angehörige, eine Überlebende, ein Abgeordneter und ein Anwalt der tragischen Geiselnahme im Rizal Park, konfrontierten die Medien mit den Umständen, die zum Tod von 8 Hong Kong Touristen am 23. August 2010 führten. Lee Ying Chuen, eine Dame bei der Pressekonferenz, überlebte den Vorfall. „Wir diskutierten damals im Bus darüber, den Schützen zu überwältigen. Aber wir entschieden uns dieses nicht zu tun, weil wir den Fähigkeiten der philippinischen Regierung vertrauten, deren Rettung aber viel zu spät kam.“ beschrieb Lee ihre Enttäuschung über die philippinische Regierung, wie diese die 11-Stunden-Tortur behandelte.

Lee sagte auch, als sie zu einem Krankenwagen gebracht wurde, gab es keine Geräte oder auch nur Verbandsmaterial darin, um ihr zu helfen. Und als sie im Krankenhaus ankamen, weigerte man sich dort sogar, sie aufzunehmen. Stattdessen wurde ihnen empfohlen, in ein anderes Krankenhaus zu gehen. „Dies ist jetzt ein Jahr her und wir sind immer noch wütend.“ sagte Lee. Sie äußerte auch ihre Enttäuschung darüber, da die Regierung noch nicht einmal eine Entschuldigung angeboten habe oder zumindest einen letzten Versuch startete, mit ihnen zu sprechen. „Die einzige Chance, die wir hörten war, dass die philippinische Regierung über die Reisewarnung diskutieren wollte. Es dreht sich alles nur ums Geld.“ sagte Lee.

James To, ein Mitglied des Abgeordnetenhauses von Hongkong, nannte der Presse die vier Forderungen der Familien der Opfer. Zunächst erwarteten sie eine formelle Entschuldigung der philippinischen Regierung. Zweitens, einen Ausgleich für die Opfer und die Familien. Drittens, dass die Beamte oder Personen welche in den Vorfall verwickelt waren und falsch handelten zur Rechenschaft gezogen werden. Und viertens, verbesserte Maßnahmen zum Schutz von Touristen. To sagte, dass sie 10 Tage bevor sie auf die Philippinen reisten, zum philippinischen Konsulat in Hong Kong gingen und nach einem Treffen mit Präsident Aquino fragten. Leider, bekamen Sie keine Antwort. „Laut dem Sprecher, lehnte Präsident Aquino es ab, sich mit uns treffen.“

Wie sagte Frau Lee: „Es dreht sich alles nur ums Geld.“ Eine Schande, was die philippinischen Offiziellen von sich geben …
http://www.abs-cbnnews.com/nation/08/22/11/hostage-victims-kin-seek-justice-compensation

Malacañang: Reisewarnung Hong Kongs sei unfair

Malacañang sagte am Mittwoch, Hong Kongs kontinuierliche Listung der Philippinen unter den Ländern mit Reisewarnung sei ungerecht, da man doch einmal mehr die philippinischen Bemühungen bemerken müsse, um Hong Kong zu überzeugen, diese umzukehren. „Was wir als unfair empfinden ist jedoch, dass man uns zusammen mit Syrien in einen Topf wirft, das wie Sie wissen, in Bezug auf Ruhe und Ordnung, einen himmelweiten Unterschied darstellt.“ sagte Präsidenten-Sprecher Edwin Lacierda auf einer Pressekonferenz. „Wir können nur hoffen, dass sie unsere Verbesserungen, die wir gemacht haben, sehen. Wir können ihnen das nicht diktieren. Wir können nur unsere Dienstleistungen verbessern.“

„Es dreht sich alles nur ums Geld.“ Mit solchen Auftritten bestätigen die Pinoys die Aussage der Dame aus Hong Kong …
http://www.gmanews.tv/story/230568/nation/palace-phl-inclusion-on-hk-black-list-unfair

Vigilante Killings
WikiLeaks über außergerichtliche Tötungen in Cebu

Cebu Citys „Vigilante Killings“ von mutmaßlichen Ganoven, ist den Vereinigten Staaten nicht entgangen. Im Jahr 2005 haben Cebus Regierungsvertreter und die Öffentlichkeit die Tötung von mutmaßlichen Straftätern unterstützt. Der WikiLeaks Bericht, bezieht sich auf Medienberichte, dass mindestens 41 Menschen durch ‚Bürgerwehren‘ seit Dezember 2004 in einem halben Jahr getötet wurden. Dazu kam es nachdem Cebu Citys Bürgermeister Tomas Osmeña, die Schaffung eines „Hunter-Teams“ ankündigte, einer speziellen Polizeieinheit, die Tatverdächtige aufspürt und eine Belohnung über 20.000 Pesos bot, für jeden Verbrecher der „dauerhaft deaktiviert und neutralisiert“ würde.

Der Bericht des Botschafters hielt fest, dass der Bürgermeister später jede Beteiligung an Hinrichtungen bestritt, während er gleichzeitig bemerkte, dass als Folge der Bürgerwehr Tötungen, die Verbrechen in Cebu gesunken seien. Der Bericht der US-Botschaft beobachtete unter der Überschrift „Öffentliche Unterstützung für außergerichtliche Methoden“, dass Cebu Governor Gwendolyn Garcia, der Regional Direktor der ‚Commission on Human Rights in Central Visayas‘ Alejandro Alonso und die ‚Cebu Chamber of Commerce and Industry‘ (CCCI) öffentlich ihre Unterstützung für das Hunter-Team ausdrückten, um Ruhe und Ordnung zu fördern. Die Quelle sagte, die katholische Kirche, angeführt von Erzbischof Kardinal Ricardo Vidal und das ‚Cebu chapter of the Integrated Bar of the Philippines‘ verurteilten die Aktion des Bürgermeisters und die außergerichtlichen Tötungen.

Im Jahr 2005 waren Cebus Zeitungen und Nachrichtensendungen voll von fast täglichen Berichten über vermutete Ganoven, die auf der Straße von unbekannten Tätern erschossen wurden, welche in der Regel zu zweit auf Motorrädern entkamen. Der US Botschaftsbericht endete mit der Bemerkung: „Viele, vielleicht sogar eine Mehrheit der Bewohner Cebus scheinen die harte Haltung des Bürgermeisters gegen die Kriminalität zu unterstützen, vor allem dank dem Rückgang der Kriminalität. Solange lokale Beamte glauben, dass die Öffentlichkeit solche extreme Maßnahmen duldet, werden sie wahrscheinlich zumindest stillschweigend, auch weiterhin Sanktionen wie Tötungen hinnehmen, entgegen unserer wiederholten Äußerungen der Besorgnis.“

Das Erschreckende in dem Bericht: die breite Unterstützung in der Bevölkerung …
http://newsinfo.inquirer.net/50811/2005-us-embassy-report-says-cebuanos-%E2%80%98appear-to-support%E2%80%99-vigilante-killings

Auswandern - Den Kulturschock überwinden

Was gab es sonst?

600 Computer wegen Dildoverkauf beschlagnahmt?

Die philippinische Polizei behauptet, sie habe eine Razzia in einem angeblichen Distributionszentrum für Pornografie durchgeführt. Aber Hunderte von Mitarbeitern sagen, Polizisten führten eine Razzia in einem Call-Center im Süden der Philippinen durch, welches Sex-Spielzeug oder Neuheitenartikel verkaufte.

Cops haben Hunderte von Computern beschlagnahmt und die Anwälte des ausgelagerten Dienstleisters warnen, Finanz-Informationen von Zehntausenden Neuheiten-Kunden der philippinischen Polizei in die Hände zu geben. Alles passierte am Donnerstag in Davao City, wo Callcenter Mitarbeiter plötzlich den Polizei-Razzia Teams mit Sturmgewehren gegenüber standen, die von Polizei SWAT-Teams verstärkt wurden. Der Zweck der Razzia basierte auf einem erteilten Durchsuchungsbefehl, mit dem Ziel, die Pornographie einzudämmen, welche die Polizei schwor, sogar ganz auszumerzen.

Das Unternehmen jedoch sagt offen, jemand habe die Polizei falsch informiert – wie verärgerte Mitarbeiter oder Geschäftsrivalen. Auch gibt das Unternehmen zu, einige der Neuheiten, die sie verkauften, häufig auch als „Sex-Spielzeug“ benannt würden, die von ihnen an internationale Kunden verkauft würden. Da Arbeitnehmer sich Sorgen über ihren Job machen, den sie verlieren könnten, griff das Thema wie ein Virus auf die Szene über und verwandelte sich in einen plötzlichen Volksaufstand.

„Wir folgen dem Gesetz, nach dem es einen Durchsuchungsbefehl gibt, also müssen wir untersuchen.“ sagten Polizisten, die die Firma ‚Business Process Outsourcing‘ (BPO) mit Sitz in Davao City nach dem Erhalt von ‚Informanten-Tipps‘ durchsuchten und behaupteten, dass die BPO angeblich auch an Pornographie Umsätzen beteiligt sei. Was gegen das Gesetz auf den Philippinen ist. Die Polizei behauptete, dass der Durchsuchungsbefehl, welcher Pornographie vermutete, einschließlich dem möglichen Verkauf von Kinderpornografie, aufzeigen sollte, dass die Polizei dies schnell entdeckt und nie tolerieren wird.

Ein Eldorado für Denunzianten …
http://www.groundreport.com/Business/Philippines-Cops-raid-sex-toy-call-center-in-Davao/2940628

100 OFW-Kandidaten: statt Arbeit in Macau gestrandet

Mindestens 100 Filipinos sind angeblich in Macau Opfer von illegalen Personalvermittlern geworden und gestrandet, sagte die ‚Philippine Overseas Employment Administration‘ (POEA). Carlos Cao Jr. von der POEA, zitierte Berichte, die ihn erreichten, dass die 100 ‚Overseas Filipino Workers‘ Kandidaten jetzt in China seien, ohne die versprochenen Arbeitsplätze. Dies sollte Bewerber daran erinnern, vorsichtig zu sein gegenüber Personalberatungs Agenturen, besonders wenn diese Beschäftigungen für Macaus Hotels und Casinos anbieten, sagte er.
Genau das hatten wir befürchtet: vor wenigen Wochen wurde davor gewarnt, aber irgendwie haben die nicht zugehört …
http://www.gmanews.tv/story/229121/pinoy-abroad/poea-100-pinoy-jobseekers-stranded-in-macau

AquaticSport.de

Ombudsmann sucht 100 integre Anwälte

Die neu berufene ‚Ombudsmann‘ Conchita Carpio-Morales hat die Einstellung von mehr als hundert Rechtsanwälten für das Amt im Rahmen einer Ausschreibung angefordert, um eine rasche Aufarbeitung der Fälle der Anti-Korruptions Behörde zu gewährleisten. Morales Anforderung ist eine der ersten Schritte, die sie seit ihrem Antritt des Postens als Ombudsmann einleitete. Sie sagte, sie will mehr als hundert Anwälte einstellen, als Beamte zur Korruptions-Untersuchung und -Verfolgung sowie Mitarbeiter für spezielle Staatsanwälte. Morales erklärte, dass das Büro nach kompetenten Juristen mit unstrittiger Integrität sucht, die mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung in der Praxis haben. Derzeit führt Ombudsman Morales eine intensive Prüfung und Bewertung der bestehenden Systeme und Programme des Büros durch und erstellt strategische Planungen für die Übergangsphase.
Viel Glück bei der Suche nach 100 integren Anwälten …
http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/11257-ombudsman-to-hire-lawyers-to-expedite-case-disposition

13 Tote, 40 Verletzte in Cebu bei Verkehrsunfall

13 Menschen wurden getötet und 40 weitere wurden bei einem Verkehrsunfall mit einem Muldenkipper in Barili (Provinz Cebu) verletzt. Einem Radiobericht zufolge, hat ein LKW (ein Müllwagen), welcher der Gemeinde Barili gehört, mehr als 50 Menschen transportiert (andere Quellen sprechen von bis zu 100 Menschen), die an einer Totenmesse teilnehmen wollten, als der Unfall sich im Barangay Balao ereignete. Der Bericht zitiert den Polizeichef der Stadt, welcher sagte, dass der Muldenkipper sich überschlug, nachdem die Bremsen während der Fahrt bei höherer Geschwindigkeit versagten. Er besagt, dass acht Passagiere auf der Stelle verstarben, nachdem sie durch den LKW zerquetscht wurden. Mindestens 50 weitere Passagiere wurden verletzt und schnell in das Barili District Hospital gebracht.
http://www.philstar.com/nation/article.aspx?publicationsubcategoryid=200&articleid=718133