Verdoppelung der Todeszahl von Sendong befürchtet

23. Dez. 2011 – Die Zahl der Vermissten nach der Überschwemmungskatastrophe vom letzten Freitag, stieg auf über 1.000, welche die Zahl der Toten verdoppeln könnte. Nach den Zahlen vom letzten Wochenende, teilten die Behörden jetzt folgende Aktualisierung mit: 1.079 Menschen werden noch vermisst, 1.080 wurden als tot bestätigt.

Mehr als die Hälfte stammen aus der Stadt Cagayan de Oro, wo noch immer Zehntausende Obdachlose in den überfüllten Evakuierungszentren leben. Der große Anstieg in der Vermisstenanzahl kam dadurch zustande, dass viele ländliche Familien, ihre in den beiden Städten arbeitenden Angehörigen erst später als vermisst registrierten.

Es gibt auch ganze Familien, die vermisst sind oder verstarben, wo niemand nachfragte. Oft gibt es keinen mehr, der sie bei den Behörden als vermisst melden könnte. Auch standen viele unter Schock, dass sie erst später den Verlust ihrer Angehörigen realisierten.

Viele der Toten werden wahrscheinlich nie gefunden werden, da sie von den Fluten ins Meer gespült wurden. Die Zivilschutzbehörde listete 674 Tote und 626 Vermisste in Cagayan de Oro sowie 312 Tote und 406 Vermisste in Iligan. Allerdings ist auch dieser Stand nur eine Schätzung.

Überschneidungen der Zahlen könnten nämlich auf dadurch geschehen, da als vermisst geltende Personen sich unter den nicht identifizierten Toten befinden.

Die Vereinten Nationen haben eine Soforthilfe über 28,6 Mio. US$ gestartet. Das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge sagte, es werde eine Luftbrücke bilden und darüber 42 Tonnen an Notunterkünften, Decken und Küchenutensilien in die Überschwemmungsgebiete verteilen.

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Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5isxerGgjkEulfWmZdBavtoA-YO7A?docId=CNG.962a618d9401f21a90e9f750db7ca35f.121