Sendong tötet 650 Menschen, 800 werden noch vermisst

18. Dezember 2011

* Truppen suchen nach Leichen und bauen Särge
* Behörden bitten um Nahrung, Wasser und Leichensäcke
* betroffene Gegend liegt nicht im üblichen Taifungürtel

Die Rettungskräfte haben nach mehr als 800 vermissten Menschen im Süden der Philippinen am Sonntag gesucht, nachdem Sturzfluten und Erdrutsche Häuser in Flüsse und ins Meer fegten und dabei mehr als 650 Menschen töteten, in Bereichen die schlecht auf die Sturmbewältigung vorbereitet waren.

Die Städte Cagayan de Oro und Iligan auf der Insel Mindanao wurden am stärksten betroffen, als der Wirbelsturm Sendong (international: Washi) auf das Land knallte. Während die Menschen spät am Freitag und Samstag früh schliefen, jagten Ströme von Wasser und Schlamm durch die Dörfer.

Das ‚Philippine National Red Cross‘ (PNRC) sagte 652 Menschen seien in acht Provinzen im südlichen Mindanao getötet worden und weitere 800 werden vermisst.

„Unser Büro wurde mit Hunderten von Anfragen überschwemmt, die nach ihren vermissten Eltern, Kindern und Verwandten suchten.“ sagte das Rote Kreuz. „Wir helfen die Suche mit der lokalen Regierung, Armee, Polizei und auch anderen Hilfsorganisationen zu koordinieren.“

Das Hochwasser hat ganze Häuser mit Familien dutzendweise weggespült, von den Küstendörfern in Cagayan de Oro und Iligan.

Die staatliche Katastrophenbehörde sagte, dass ausreichende Warnhinweise für die Beamten und Anwohner bereits drei Tage bevor der Sturm das Land traf, gegeben wurde.

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Quelle: http://www.reuters.com/article/2011/12/18/philippines-typhoon-idUSL3E7NI01U20111218