Philippinen und Rebellen treffen sich in Malaysia

5. Dez. 2011 – Die Philippinen werden die formellen Friedensverhandlungen mit den muslimischen Rebellen in dieser Woche fortsetzen, nach einer Serie von tödlichen Zusammenstößen, die beinahe zu einem Zusammenbruch der Gespräche führten, laut einer leitenden Regierungsberaterin.

Die Gespräche mit der ‚Moro Islamic Liberation Front‘ (MILF) werden am Montag in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur fortgesetzt, obwohl Manila vorsichtig darüber blieb, was erreicht werden könnte, sagte die Präsidentenberaterin für den Friedensprozess, Teresita Deles.

„Die Gespräche kennzeichnen die Wiederaufnahme der formellen Verhandlungen zwischen beiden Parteien.“ sagte Deles, die aber keine Aussage zur Dauer machte.

Die Morde der letzten Wochen führten zu Schlachten an mehreren Fronten auf der südlichen Insel Mindanao, in denen nicht weniger als 40 Soldaten, Polizisten und Zivilisten getötet und Tausende vertrieben wurden.

Die Gewalt führte zu einem starken Druck von Kritikern auf Präsident Aquino, dass die Regierung die Gespräche beenden und stattdessen einen unbegrenzten Krieg gegen die 12.000-Mann starke MILF führen solle.

Schon vor dem Gewaltausbruch sind die Friedensgespräche bereits im August ins Stocken geraten, als die MILF sich vor den Kopf gestoßen fühlte, wegen eines Gegenvorschlags der Regierung, der nicht auf ihre anfängliche Forderung nach der Schaffung eines „Sub-Staates“ für die muslimische Minderheit einging.

Die muslimische Rebellion hat schätzungsweise 150.000 Menschen das Leben gekostet, seit den 1970er Jahren.

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Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iP9fQAiUlP1XN1PuH1yhEeRGSSlw?docId=CNG.126a6febef710775419a5cbac1e11300.371