Entführter Australier: Blutspuren

7. Dez. 2011 – Außerhalb des Hauses, des am Montag Abend entführten Australiers aus Ipil (Zamboanga), wurden Blutflecken entdeckt, sagte die Polizei. Warren Richard Rodwell (53) könnte mit seinen Entführern gekämpft haben und dabei verletzt worden sein.

Laut Polizei hörte ein Zeuge einen Schuss und anschließend schrie jemand vor Schmerz. Allerdings waren die Schreie in der Sprache Visayan, sodass die Polizei nicht weiß, ob sie von Rodwell stammten oder einem seiner bewaffneten Entführer. Immerhin konnte die Polizei eine leere Patronenhülse sichern.

Rodwell ist über 1,80 Meter groß und untersetzt, sodass die Polizei den Eindruck hat, seine Entführer hätten wegen seines Körperbaus Schwierigkeiten gehabt, mit ihm fertig zu werden. Rodwell ein australischer Armeeangehöriger im Ruhestand, war alleine zu hause in seinem Heim in einer Subdivision, als sieben Bewaffnete ihn am Montag um 18 Uhr überraschten.

Die Polizei berichtet weiter, dass die Banditen ihr Opfer an den Händen fesselten und ihn anschließend in den Wald verschleppten. Aber andere Zeugen sagten, dass das Opfer zum Strand geschleift wurde und in ein kleines Boot gezwungen wurde. Die Polizei vermutet die Abu Sayyaf hinter der Entführung.

Rodwell, der aus Strathfield in New South Wales stammte, war seit 10. Mai in den Philippinen. Am 1. Juni heiratete er Miraflor Gutang (27) aus Ipil. Das Paar bezog im Oktober ihr Haus in der Subdivision, aber seit 25. November waren sie nach einem Streit getrennt.

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Quelle: http://globalnation.inquirer.net/20419/australian-abducted-by-suspected-abu-sayyaf-gunmen