‚Surprise‘-Gebühr Vorwürfe gegen ‚New 7 Wonders‘-Wettbewerb

15. Nov. 2011 – Der ‚New Seven Wonders of Nature‘ Wettbewerb, der den Puerto Princesa Underground River auf die Karte des globalen Tourismusmarktes platzierte, ist jetzt in eine Kontroverse verwickelt worden, über angebliche „Überraschungs“-Gebühren in Höhe von Millionen Dollars.

Die Malediven und Indonesien zogen ihre jeweiligen Einträge aus dem Wettbewerb zurück und beschuldigten die Organisatoren sie zu zwingen, „Überraschungs“-Gebühren in Höhe von bis zu ​​500.000 US$ oder 21,6 Millionen Pesos zu zahlen, berichtete der britische „The Guardian“.

Die New7Wonders-Stiftung hat die Vorwürfe rund um den Einsatz der optionalen „Werbung“ bestritten, sagte „The Guardian“. Stiftungssprecher Eamonn Fitzgerald verurteilte die Vorwürfe als haltlos, schrieb die Zeitung.

Nach einem Kommentar gefragt, sagte der philippinische Innenminister Jesse Robredo, der die Task Force leitete, welche sich für die Palawan Touristenattraktion einsetzte, die Vorwürfe seien lächerlich.

„Es wurden keine Mittel dafür verwendet, noch werden wir bereit sein, um in den Wettbewerb zu kommen zu bezahlen, besonders wenn es sich gleich um ein paar Millionen Dollar dreht.“ sagte Robredo in einer SMS.

Am vergangenen Samstag gab die Züricher Stiftung bekannt, dass der Puerto Princesa Underground River in Palawan zu einem der Neuen Sieben Weltwunder der Natur gewählt wurde, basierend auf dem vorläufigen Abstimmungsergebnis per SMS und Internet.

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Unerwartete Geldforderung

Bereits im Mai letzten Jahres tauchten die Vorwürfe gegen die New7Wonders Stiftung von den Malediven auf, nachdem der Tourismusminister des Landes, Thoyyib Mohamed bekannt gab, dass sich die Malediven aus dem Wettbewerb zurückziehen würden, wegen unerwarteten Forderungen nach großen Geldsummen von den New7Wonders Organisatoren.

„Die Anfragen waren bislang ‚Sponsoring Gebühren‘ (Platin für 350.000 $ oder zwei Gold für 210.000 $ pro Stück) und der Finanzierung eines ‚World Tour Events‘, wobei die Malediven für eine Delegation zu zahlen hätten, die das Land besuchten, mit Heißluftballon Fahrten unterhalten würden, Pressereisen, Flüge, Unterkunft und Kommunikation bezahlt bekämen.“ berichteten die ‚Minivan News‘ (Malediven news) im Mai letzten Jahres.

Monate später, zog auch die indonesische Regierung ihren Eintrag zurück, den Komodo National Park, und bezweifelte die Glaubwürdigkeit der Organisatoren, berichtete „The Jakarta Post“.

Die indonesische Nachrichtenagentur sagte, Meinungsverschiedenheiten stammten aus vermeintlich früheren Erklärungen der New7Wonders Stiftung, dass es den Komodo National Park von seiner Liste der Finalisten nehmen könne, nachdem die Regierung es ablehnte, eine Lizenzgebühr über 10 Millionen $ und eine ‚Declaration Fee‘ über 35 Millionen $ zu zahlen, um eine Zeremonie abzuhalten, die den Sieger des Wettbewerbs ‚erklärt‘.

Neuer Status soll den Tourismus ankurbeln

In jedem Fall erwartet die philippinische Regierung von dem neuen Status des Puerto Princesa Underground Rivers, dass dieser den Tourismus ankurbelt, mit Präsident Aquino der sich zur Speerspitze der Kampagne machen ließ.

Bekannt für seine einzigartigen und herausragenden wissenschaftlichen, biologischen und geologischen Merkmale, wurde der Fluss zum Weltkulturerbe durch die ‚United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization‘ oder der UNESCO im Dezember 1999 erklärt.

Er wurde auch mit dem Namen ‚Nationales geologisches Monument‘ im Dezember 2003 benannt.

Quelle: http://www.gmanews.tv/story/238506/nation/surprise-fee-allegations-hound-new-7-wonders-contest