Pinoy-Hackergruppe verhaftet

25. Nov. 2011 – Die philippinischen Behörden, unterstützt durch das amerikanische FBI, haben eine Gruppe von philippinischen Hackern mit angeblichen Verbindungen zur südostasiatischen Terrorgruppe Jemaah Islamiyah (JI) verhaftet.

Die Verdächtigen, Macnell Gracilla (31), Francisco Mañalac (25), Regina Balura (21) und Paul Michael Kwan (29), werden beschuldigt die Hauptleitung des US-Telekommunikationsunternehmens AT&T gehackt zu haben und 2 Mio. US$ auf das Konto der Terroristen abgezweigt zu haben.

Die vier wurden am Mittwoch verhaftet, aufgrund eines Haftbefehls, der von einer Klage der Firma AT&T in Bezug auf Hacker-Aktivitäten in den Philippinen stammte, laut dem Leiter der ‚Philippine National Police-Criminal Investigation and Detection Group‘ (PNP-CIDG), Superintendent Gilbert Sosa.

Sosa sagte, einer der Verdächtigen, Kwan, wurde zuerst im Jahr 2007 nach einer internationalen Razzia durch das FBI gegen mutmaßliche terroristische Zellen, die den Terrorismus finanzierten, verhaftet.

Die Gruppe war bereits in Kontakt mit einem Muhammad Zamir, ein JI Mitglied, laut Sosa, der sich auf Informationen des FBI berief. Zamir soll Berichten zufolge, die Gruppe auf Provisionsbasis über lokale Banken bezahlt haben.

Zamir wurde 2007 verhaftet, aber ein saudischer Staatsangehöriger übernahm das Ruder für die Operationen seiner Gruppe und hielt die Kontakte mit den philippinischen Hackern aufrecht.

Der Leiter der CIDG, Samuel D. Pagdilao Jr. sagte, die Verhaftung der Verdächtigen sollte als „Weckruf“ für den Gesetzgeber dienen, um die anhängige ‚Cyber ​​Crime Prevention Bill‘ im Kongress voranzutreiben.

Die JI hat ihre Präsenz auf den Philippinen mit Hilfe der Abu Sayyaf aufgebaut, einer lose organisierten Banditengruppe, der verschiedene Entführungen mit Lösegelderpressungen und Bombenangriffe in Mindanao und Metro Manila vorgeworfen werden.

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Quelle: http://www.gmanews.tv/story/239573/technology/pnp-fbi-nab-pinoy-hackers-with-ji-links