Regierung erwägt Gutachten über Arroyos Gesundheit

26. Oktober 2011 – Die Regierung könnte ein unabhängiges Gutachten über die Gesundheit der ehemaligen Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo verlangen, bevor ihr erlaubt wird ins Ausland zu gehen, sagte Präsidenten-Sprecher Edwin Lacierda.

In einem Interview sagte Lacierda, viele Faktoren würden in Betracht gezogen werden, bevor Arroyo die Freigabe erhält sich im Ausland von einem Arzt behandeln zu lassen.

Er sagte, das gleiche Verfahren wurde durchgespielt, als Arroyos Ehemann Mike erlaubt wurde, die Anhörungen des Senats wegen seiner Herzkrankheit auszulassen. Senator Franklin Drilon suchte damals die Hilfe eines Experten aus dem ‚Philippine Heart Center‘, um die Situation des ehemaligen First Gentleman zu beurteilen.

Er fügte hinzu, es gäbe eine Menge von Anekdoten, die sie gehört hätten, auch Gerüchte, dass es Arroyo immer besser ginge. Ihr Rechtsanwalt Raul Lambino habe das Gegenteil behauptet.

In der Zwischenzeit sagte Lacierda, läge es nun an Justizministerin Leila de Lima, eine solche Option zu prüfen. Am Dienstag sagte de Lima, Arroyo müsse noch mehrere Anforderungen einreichen, für eine Genehmigung das Land verlassen zu dürfen.

Eine Anforderung umfasst die Unterzeichnung einer eidesstattlichen Erklärung der Betroffenen, bis wann die Beklagte in das Land zurückkehre, um die Vorwürfe gegen sie vor Gericht auszutragen, erklärte de Lima.

Unterdessen sagte Lacierda, die Philippinen hätten kein Auslieferungsabkommen mit den 3 Ländern, für die Arroyo ihren Antrag für die Reisen bei der Behörde einreichte: Deutschland, Singapur und Österreich.

Ein Aquino Verbündeter sagte gestern, die Regierung sollte es Arroyo erlauben einen Arzt im Ausland aufzusuchen, aber nur in den Ländern, die mit den Philippinen ein Auslieferungsabkommen hätten. Manche befürchten Arroyo kehrt nicht mehr zurück.

Gefragt, ob Malacañang den Rat befolgen werde, sagte Lacierda: „Wir warten die medizinische Zusammenfassung ab und dann wird De Lima entscheiden.“

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Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/nation/10/26/11/gov%E2%80%99t-mulls-third-party-opinion-gma%E2%80%99s-health