Keine Fremdeinwirkung beim Tod von Guingonas Enkel

29. Oktober 2011 – Die Ermittler der Polizei haben eine Fremdeinwirkung in den Tod des 20-jährigen Enkels des ehemaligen Vizepräsidenten Teofisto Guingona und Neffe von Senator Teofisto Guingona III ausgeschlossen.

Der Muntinlupa Polizeichef, Superintendent Ramiro Bausa sagte, Zeugenaussagen würden belegen, dass Martin Guingona Lamb, aus dem 31. Stock des Vivere Hotels in Alabang um 2:30 Uhr am Donnerstag früh, in den Tod sprang. „Wir betrachten diesen Fall als abgeschlossen.“ sagte Bausa in einem Interview.

Die Liste der Zeugen enthielt Kellner, eine Toillettenfrau, einen Wachmann und Lambs langjährigen Freund Miguel Enrique (22), der die letzte Person war, mit der er gesehen wurde. Bausa sagte, das Motiv für den Selbstmord sei nicht geklärt, da Enrique dies nicht weiter ausführte.

Lamb kam in der Sky Lounge Restobar des Hotels, einem Open-Air-Restaurant, um etwa 9 Uhr am Mittwoch an. Er war allein, bis Enrique um 0:30 Uhr am Donnerstag früh dazu kam. Der Leiter der Polizei-Ermittlung, Inspector Giovanni Martinez sagte, Videos von der Hotel eigenen Überwachungskamera zeigten, Lamb immer wieder hin und her laufen, von seinem Tisch im Restaurant zur Aussichtsplattform, etwa 8 bis 10 mal.

Als Enrique dazu kam, gingen die beiden an einen anderen Tisch, wo sie Bier tranken und sich bis 2:30 Uhr unterhielten. Sie waren im Begriff in den Aufzug zu gehen, mit dem Wachmann Jerry Carnaje, der sie darüber informierte, dass die Bar dabei sei zu schließen, als sich Lamb entschied, im Hotel zu bleiben. Die beiden umarmten einander, bevor Enrique zu seinem Auto ging, basierend auf Kamera-Aufnahmen, sagte Martinez.

Lamb bat um ein Glas Wasser und schaute dann wieder auf das Geländer, bis der Bar-Mann Christian Ginete auf ihn aufmerksam wurde. Ginete bat Lamb Platz zu nehmen, während er Carnaje rief, um Lamb zu begleiten. Aber bevor Ginete die Sky Lounge verlassen konnte, schrie die Toillettenfrau Theresa Lazo „Er sprang!“

Martinez sagte, dass Lamb Enrique bat, nicht den Leuten seine Absicht zu erzählen. Aber Enrique ging nicht in Details darüber, was das Opfer tatsächlich gemeint habe, sagte Bausa.

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Quelle: http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=742372&publicationSubCategoryId=63