Gesundheitsbefürworter und der Anti-Raucher-Stop

28. Oktober 2011 – Wie erwartet, attackierten Gesundheitsbefürworter die Entscheidung des ‚Mandaluyong Regional Trial Court‘ Richters Carlos Valenzuela, der der ‚Metropolitan Manila Development Authority‘ die Umsetzung einer Anti-Raucher-Verordnung untersagte, bis zur Entscheidung einer Beschwerde von zwei Männern, die früher wegen Verstoßes gegen die Verordnung gefasst wurden.

Die ‚Framework Convention on Tobacco Control Alliance Philippines‘ und die ‚Philippine Medical Association‘ sagten, die von Valenzuela ausgestellte einstweilige Verfügung bedeute, dass mehr Leute krank würden, durch die Nikotinsucht und den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Passiv-Rauchens.

„Wir trauern um den Tod von mehr Filipinos, während die Tabakunternehmen weiterhin unser Grundrecht auf Schutz der Gesundheit verweigern. Mit der einstweiligen Verfügung ist es der Tabakindustrie jetzt gelungen, die Bemühungen der Regierung zur Eindämmung des Tabakkonsums zu unterwandern, durch ihre hoch finanzierte juristische Maschinerie.“ sagte FCAP Geschäftsführerin Maricar Limpin, in einer Erklärung.

PMA-Präsident Dr. Oscar Tinio appellierte an das Gericht über den Fall bald zu entscheiden und die öffentliche Gesundheit zu wahren. Weiter fügte er hinzu: „Wir respektieren die Autorität unserer ehrenwerten Gerichte, über Rechtsfragen zu entscheiden, vor allem weil sie den richtigen Ort für diese sind. Allerdings sollte das Leben und die Gesundheit unseres Volkes nicht zur Geisel juristischer Auseinandersetzungen werden.“

Tinio wies darauf hin, dass der wissenschaftliche Nachweis weltweit gezeigt habe, dass Rauchen tötet und dass Passiv-Rauchen ebenso Menschen tötet.

„In dieser Situation verstehen wir, dass ein ordnungsgemäßes Verfahren zu beachten ist, um die Rechte aller Beteiligten zu schützen. Wir aber behaupten, dass das Recht eines Nichtrauchers auf Leben, das Höchste ist, gegenüber dem Recht eines Rauchers, der sich für seine unnütze und lebensbedrohliche Sucht engagiert. Also wollen wir in diesem Fall an unsere Behörden appellieren, dass ein ordnungsgemäßes Verfahren in diesem Fall beschleunigt werden sollte, für das größere Interesse und zum Schutz unseres Volkes.“ sagte Tinio.

Limpin behauptete, die Tabakunternehmen seien immer bereit über eine öffentliche Gesundheits-Initiative, welche die Menschen schützen soll, herzufallen und die Gerichte wurden zu ihren Partnern bei der erfolgreichen Umsetzung dieser Initiativen. „Wir benennen die Tabakindustrie als Verantwortlichen für den Tod von 6-10 Filipinos jede Stunde, durch von Tabak verursachten Krankheiten. Blut klebt in ihren Händen, da sie die Bemühungen der Regierung zur Bekämpfung des Tabakkonsums fortgesetzt sabotierten.“ sagte sie.

FCAP sagte, das philippinische Volk sollte hinter der Anti-Raucher-Kampagne der Regierung demonstrieren, „weil die Tabakindustrie kein Recht hat, den Menschen ihr Recht auf Schutz der Gesundheit zu verweigern.“

Tinio sagte: „Das Recht eines Rauchers, sich für seine Sucht zu engagieren endet dort, wo das höchste Recht auf Leben eines Nichtrauchers beginnt. Wir appellieren an unsere nicht rauchende Öffentlichkeit, für ihre grundlegenden Rechte für saubere Atemluft, gesunde und rauchfreie Luft um sie herum, aufzustehen.“

dkb.de

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/84163/health-advocates-hit-mandaluyong-judge-for-halting-mmda-antismoking-ordinance